Was ist aus den Hovercraft Booten geworden?

Ich schwebe. Zwar nicht über den Wolken, aber über dem Wasser. So könnten Passagiere von Luftkissenbooten sich ausdrücken. Schon vor 50 Jahren waren Science-Fiction Träume wahr geworden. Luftkissenboote verkehrten als Fähren über dem Ärmelkanal. Im Moment ist es scheinbar um das Thema stiller geworden. Gibt es noch die futuristischen Hovercrafts?


Eine überraschende Erfinder-Nation

Und ob es sie gibt. Sie schweben anscheinend vorwiegend zwischen den Britischen Inseln. Der Hintergrund ist dem Laien auf den ersten Blick ins Internet nicht ersichtlich.
Es gibt diese Luftkissenboote schon länger als mancher erwartet hätte. Dagobert hat sie erfunden. Der Scherz wirkt nur kurz. Ein Herr Dagobert von Thomamühl wird als einer der ersten Erfinder genannt (*). Und dieser Mann arbeitete für die damalige Österreichische Kriegsmarine. Verwunderte Leser müssen nun in der Geschichte Österreichs um das Jahr 1915 nachlesen, wenn sie sich mehr Klarheit zur Marine des Alpenlandes verschaffen wollen.

Russische Ingenieure haben sich dann im weiteren Verlauf für diese Technologie interessiert. Und die Engländer befanden aufgrund ihrer Insellage natürlich auch in der ersten Reihe der Erfindernationen für das Luftkissenboot. Die Ära um die 1960er Jahre wird als die Hochzeit dieser Verkehrsmittel angesehen. Nennenswert ist noch die Verwendung der Hovercrafts als Landungsboote in der US-amerikanischen Armee.
Das Hovercraft war auch ein Thema in dem James-Bond-Film „Stirb an einem anderen Tag“ mit Pierce Brosnan in der Hauptrolle.

Und dann gibt es noch den sportlichen Aspekt. Zur Überraschung des Autors existieren mehrere Formelklassen ähnlich wie im Automobilrennsport (*).
Und hier wird ein privates Hovercraft zu Wasser gelassen. Die Szene kann ein bisschen an einen James-Bond-Film erinnern.


Hovercraft im Netz

Google weist mehr als zwanzig Millionen Sucheinträge zu diesem Begriff aus. Bilder zeigen vorwiegend Boote aus dem Fährbetrieb. Aber auch Sportboote und seltsam erscheinende Sonderanfertigungen werden gezeigt. In einigen Skizzen wird das Prinzip der Fortbewegung durch einfließende Luft dargestellt. In den News wird von  Sportereignissen, Militärübungen und seltene Landungen an Touristenstränden berichtet. Und auf Langeoog arbeitet die Freiwillige Feuerwehr mit einem Hovercraft. 


(*) Textquelle: Wikipedia/ Luftkissenfahrzeug

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