Wer hat das Kaugummi erfunden?

Immer feste druff

Was ist die wichtigste Eigenschaft von Kaugummi? Es ist leicht verformbar. Das leuchtet ein.
Woraus besteht Kaugummi? Aus Gummi? Keine Ahnung, also muss man im Lexikon nachsehen. Das Lesen kann sich lohnen, denn es kommen ein paar amüsante und interessante Stories dabei heraus.
Dies ist ein kurzer Streifzug durch die Welt des Kaugummis. Hier geht es zum Text >>


Von fade zu lecker

Finnen und Schweden gelten als die ersten User. Jedenfalls sollen Archäologen die bisher ältesten Exemplare von Kaumasse dort gefunden haben. Vor der Erfindung des modernen Chewing Gum hatten unsere Vorfahren nämlich Baumharze gekaut (*). Römer, Araber und auch die Maya – sie alle waren begeisterte Kaugummi Kauer. 

Um das Jahr 1850 machte ein amerikanischer Erfinder daraus ein Industrieprodukt. Die ersten Produkte sollen aus Harz und Bienenwachs bestanden haben (*). Schon bald wurden Konkurrenten im Markt auf die neue Marktnische aufmerksam. Kautschuk und Paraffinwachs werden als Nachfolger der Grundstoffe genannt. Offenbar waren die Vorläufer des heute bekannten Konsumgutes im Wesentlichen geschmacklos. Schließlich wurde ein Mittel, das als Hustenmedizin diente, als erste Geschmacksrichtung beigemischt. Bald kamen auch die ersten Kaugummistreifen auf den Markt. Lakritz und Pfefferminz folgten als Geschmacksrichtungen bald nach. 

Als ein weiterer Meilenstein in der Geschichte des Kaugummis wird die Erfindung des Bubble Gums genannt (*).

Was bringt Kaugummi kauen?

Das ist alles sehr informativ. Nur, warum kauen wir auf Kaugummis?
Das Kauen soll wacher machen. Durch die Kaubewegungen gelangt mehr Blut in den Kopf und in das Gehirn. Die Denktätigkeit wird angeregt.
Zuckerfreie Kaugummis helfen dabei, den Denkapparat auf Vordermann zu bringen ohne schädliche Nebenwirkungen für die Beißerchen zu verursachen.
Gegen die ungeliebten Kaugummiflecken auf dem Gehsteig soll bereits eine biologisch abbaubare Version auf dem Markt sein.


Kurze Infos zum Thema Kaugummi

  • heißt es der oder das Kaugummi? Beide Varianten sind anerkannt (*).
  • Man liest von Anti-Nikotin Kaugummis. Dann werden Variationen gegen Mundgeruch und zur Zahnreinigung aufgeführt (*).
  • Die GIs machten das Kaugummikauen auch in Deutschland bekannt.
  • Schließlich soll das Kauen die nervigen Ohrwürmer von weltbekannten Nanana Songs vertreiben.
  • Der Begriff „Kaugummi“ im Netz. Google zeigt circa drei Millionen Einträge an. Da hätte man auch mehr erwarten können.
  • Bei Google Trends wird das Stichwort „Gedächtnis“ als verwandtes Thema hervorgehoben. Diese Verbindung konnte einen Leser vorher überraschen. Jetzt weiß man mehr. In Deutschland interessieren sich offenbar viele Internet User besonders dafür, wie man Kaugummi aus der Jeans und von den Autositzen entfernen kann.

So viele Informationen können also zu diesem Thema zusammenkommen. Die Welt ist interessant.

 

 

(*) Textquellen: Wikipedia/ Kaugummi, /Ohrwurm 

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