Wer hat das Kreuzworträtsel erfunden?

Das Kreuzworträtsel ist ein Buchstabenrätsel (*). Der erste Satz lässt schon tief blicken. Es gibt also weitaus mehr zu dem Thema zu sagen als über den Erfinder dieser Rätselform.
Im ersten Teil geht dieser Text auf das Thema Kreuzworträtsel  ein, also die typischen Elemente und einige Informationen, die zum Thema Kreuzworträtsel wissenswert erscheinen können.
Umso interessanter kann die Betrachtung des Themas "Rätsel" sein. Warum lieben viele Menschen ein Rätsel? Welche bekannten Rätsel gibt es?
Raten Sie mit. Hier geht es zum Text >>

Update Juni 2018. Das Kreuzworträtsel im Netz.
Den Text zum Update finden Sie am Ende des Artikels.

Gleich fällt es mir wieder ein
Gleich fällt es mir wieder ein


Der Erfinder – ein Amerikaner

Das Kreuzworträtsel wurde um das Jahr 1900 in den USA von einem Mann mit dem Namen Arthur Wynne erfunden (*). Wenige Jahre später erschienen solche Rätsel auch in den europäischen Zeitungen. Im Jahr 1925 soll eine Berliner Zeitung das erste Rätsel für die deutschen Leser veröffentlicht haben.

Kreuzworträtsel  haben ihre eigene Sprache und spezielle Regeln. Hier ist eine Auswahl von Begriffen aus der Welt der Kreuzworträtsel  (*):

  • Ein Wort nennt man eine Buchstabengruppe.
  • Schwarze Felder begrenzen die Worte.
  • Die meist schwarzen Felder werden auch Blindkästchen genannt.
  • Bei den Schwedenrätseln steht die Frage selbst im Blindkästchen.
  • „Gute“ Kreuzworträtsel  sollen angeblich ein Verhältnis von 4:1 bei der Zahl der Gesamtfelder zu den Blindfeldern haben. 
  • Besonders beliebt sind in den Standardrätseln die Fragen aus Geografie, Geschichte und Politik. Im Tierreich ist die Abfrage nach dem australischen Laufvogel Emu sehr bekannt.
  • In der deutschen Version muss ein Wort immer mindestens aus zwei Buchstaben bestehen. Amerikaner erlauben offenbar auch Lösungen mit einem Buchstaben.
  • Das bisher größte Kreuzworträtsel  der Welt soll mehr als zwei Millionen Wörter beinhalten.

 

 

Das Thema lässt sich noch in viele Einzelheiten verfolgen. Aber - warum rätseln wir überhaupt so gern?



Es ist mir ein Rätsel

Das älteste Rätsel der Welt soll vor 2500 Jahren in Mesopotamien erfunden worden sein. Was mag unsere Vorfahren bewegt haben?

1 Zeitvertreib
2 Unterhaltung
3 Wissbegier

 

Diese drei Aspekte werden auch heute noch als primäre Triebfedern bei den Rätselfreunden angenommen (*). 



Das Rätsel der Sphinx und die Schamanenkunst

Eine Besonderheit stellt die Geschichte von der Sphinx dar. Diese Frau mit Löwenleib soll in alten Zeiten dem Wanderer Fragen gestellt haben. Konnte dieser die Frage beantworten, dann durfte er passieren. Andernfalls wurde er von der Sphinx gefressen. 

Das Wort rätseln soll von einem altgermanischen Wortstamm für erraten abstammen. Im Englischen trägt das Verb to read noch diese ursprüngliche Bedeutung in sich (*). 

Möglicherweise existieren auch Bezüge zu einer magischen Runenschrift. Im Fall der Buchen-staben wollten Schamanen den Willen der Götter erraten.
Dann schließt sich der Bogen wieder zum Rätsel, allerdings mit weitaus irdischen, alltäglichen Inhalten. 



(*) Textquellen:
Wikipedia/ Kreuzworträtsel, /Rätsel
Ähnliche Texte auf dieser Webseite:
Emu – der australische Laufvogel mit 3 Buchstaben

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Update Juni 2018. Das Kreuzworträtsel im Netz

Die ganze Welt löst Kreuzworträtsel, so kann man sich denken. Wie viele Rätselfreunde gibt es denn im deutschsprachigen Raum?
Der Suchbegriff „kreuzworträtsel“ bringt bei Google etwa neun Millionen Einträge. In der englischen Übersetzung heißt der Begriff crossword puzzle. Dazu gibt es mehr als 50 Millionen Einträge. Die ganze Welt rätselt – das ist ganz offensichtlich.
Laut Google Trends werden bei uns am Erhebungstag vor allem Begriff rund um die Themen Futtermittel, Adelstitel und über die Kelten gesucht. Dies liest sich wie interessante Themen. Da hat mancher schon einiges zum Nachdenken.
Es geht uns heute anscheinend nicht anders als den alten Sumerern. Rätseln zum Zeitvertreib, als Wissenserwerb und zur Unterhaltung.


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