Megalithen - Giganten aus Stein

Der Stein von Baalbek ist der größte behauene Stein, den die Forscher bisher gefunden haben. Wirklich? Auf Youtube finden sich Videos von Megalithen, die doppelt so groß sind wie der Stein von Baalbek. Und sie liegen im Ural. Was hatten die Annunaki und Co in Russland zu suchen?

Einen Hobbyschreiber und passionierten Mythenjäger lässt der Bildbericht aus dem Ural nicht ruhen. Auf zur Story der großen Bausteine auf diesem Planeten! Hier geht es zum Text >>


Mit Hammer und Meißel

Das Wort Megalith stammt aus dem Griechischen und heißt übersetzt „großer Stein“. Gemeint ist ein von Menschenhand bearbeiteter Stein.
Nach Meinung zahlreicher Forscher sollen unsere Vorfahren gewaltige Steinskulpturen mit Hammer und Meißel hergestellt haben.
Nach der Meinung anderer Forscher soll die manuelle Fertigungsmethode unzureichend gewesen sein, um die zahlreichen vorliegenden Ergebnisse zu erzielen. Auch ein Laie kann sich wundern. Allerdings fehlt dem Laien das wissenschaftliche Rüstzeug, um seine Meinung fundiert auszudrücken. Was sagt das Netz?

Schmirgelpapier und Pflanzensud. Der erstaunte Leser erfährt von geheimnisvollen Verfahren zur Verflüssigung von Stein. Auch Pflanzenextrakte aus den dunklen Wäldern des Amazonasgebietes sollen verwendet worden sein. Beim Bau der Pyramiden in Ägypten wird gar über die Verwendung von mantra-ähnlichen Zaubersprüchen spekuliert. Diese Laute sollen die riesigen Quader angehoben haben. In einem Zustand der Levitation kamen die Bausteine dann zu ihrer geplanten Stelle am Bauplatz.


Deutschland Felsen – die Externsteine

Ägypter, Sumerer und Maya – sie alle haben ihre großen Klötze. Wo bleibt das Abendland? Menhire und Dolmen säumen die Küsten und Pfade der Bretagne. Und in Deutschland stehen die Externsteine. Dabei handelt es sich offenbar aber um Felsen mit einem natürlichen Ursprung.

Mit vielen Megalithen aus deutschen Landen wurden in der näheren Vergangenheit häufig die Straßen gepflastert. Allerdings liest man von einer „Straße der Megalithkultur“ in Niedersachsen (*).

Right or wrong – my Stonehenge

Hyperborea, du hattest es besser.
Neidisch blickten die südlichen Nachbarn einst auf die hochentwickelte Kultur im hohen Norden, jenseits des Nordwindes. Doch dann ereignete sich ein gigantischer Erdrutsch im Nordmeer. Das Nordland versank in den Fluten, und mit ihm die großen Zeugnisse einer mächtigen Megalith-Kultur.
Doch nicht alles wurde hinweggespült. Das bekannteste Monument seiner Zeit steht für den modernen Bildungsbürger in Stonehenge. Aber - es soll einigen Medienberichten zufolge teilweise ein Fake sein. Fleißige Menschen der Neuzeit sollen in den 1950er Jahren das heutige Aussehen von Stonehenge mithilfe von Kränen und anderen Bauwerkzeugen kosmetisch upgraded haben. Entsprechende Videos finden sich unter dem Suchbegriff faked stonehenge auf Youtube. Für die Richtigkeit der Angaben wird an dieser Stelle keine Gewähr übernommen. 

Kataklymes Vergessen

Man muss die Berichte über gigantische Bauwerke der Vorzeit sehr aufmerksam ansehen. Einige Autoren zeigen in ihren Videos, dass die erhaltenen Mauerreste durchaus aus verschiedenen geschichtlichen Bauphasen stammen müssen. Die Grundmauern bestehen mitunter aus mächtigen Quadern, die perfekt ineinander passen. Ausgefüllte Lücken zeigen dagegen, dass spätere Generationen von Bauherren eine Art von Patchwork in die bestehenden Giganten Festungen eingebracht haben. Es entsteht der Eindruck, als sei in der Zwischenzeit einiges an Architektur-Wissen verloren gegangen. 

Möglicherweise haben Naturkatastrophen in der Vergangenheit ganze Populationen ausgelöscht. Den Überlebenden gelang es dann wohl nicht, das Wissen der Vorfahren umfassend zu bewahren.

Das Rätsel aus dem Ural

Die gigantischen Quader aus dem Ural haben die Geschichte von den großen Steinen wieder ins Rollen gebracht. Wer hatte diese Rekordmauer im fernen Russland aufgebaut? Man weiß es nicht. Erfahrungsgemäß folgen in nächster Zeit weitere Videos zu diesem Thema. Der Freund der Megalithen darf gespannt sein.

(wird fortgesetzt)


Textquelle:

https://de.wikipedia.org/wiki/Megalith

 

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