Der Mond und seine Entstehung. Die Story.

Der Mond ist aufgegangen? Von wegen. Der Mond ist das Ergebnis eines kosmischen Betriebsunfalles. So sagen jedenfalls die wissenschaftlichen Vertreter dieser Mond-Entstehungstheorie.
Eine solche Geschichte liest man nicht alle Tage.
Mal sehen, was dahinter steckt >>


Ein Super-Crash

Die Erde und der Mond sind lange Zeit im Sonnensystem einträchtig nebeneinander her gelaufen. Der Begleiter von Terra hieß Theia, und er bestand möglicherweise zum großen Teil aus Eis. Dann geschah es. Vor etwa vier Milliarden Jahren sind die beiden Planeten zusammengestoßen. Theia wurde in Tausend Stücke gerissen, und aus war es mit dem Ex-Planeten. Die Überreste sammelten sich zum heutigen Mond. Dieser ist jedoch nicht mehr als ein Himmelkörper der astronomischen Klasse „Planet“ anzusehen. Der Mond ist nun ein Satellit, ein stiller Begleiter, der Erde.

Lady Sunshine und Mister Moon

Die Griechen haben dies schon immer gewusst. In ihren klassischen Sagen spielt die Göttin Theia eine besondere Rolle. Theia war eine Titanin. Es gab also nicht nur männliche Titanen. Theia hatte die Sonne und den Mond geboren (*).
Da staunt der Mythenjäger. Es wäre interessant zu erfahren, wie die griechischen Sagenerzähler zu diesen Gestalten kamen. Die Theorie der Mondentstehung ist in neuerer Zeit nämlich erst um das Jahr 2000 wissenschaftlich anerkannt worden (*).


Die Ergebnisse der Mondlandung. Woher wissen wir, dass der Mond aus den Überresten einer Kollision mit der Erde entstanden ist? Proben vom Mondgestein, die der Astronaut Armstrong und nachfolgende Apollo Missionen mitgebracht haben, weisen darauf hin.

Das Chaos war vorprogrammiert. Warum sind die beiden Protoplaneten zusammengestoßen? Man hat es aus einem mathematischen Modell berechnet. Sogenannte Lagrange Punkte beschreiben die Bewegungen, die ein leichterer Körper, wie einst Theia, um einen schwereren, wie die frühere Erde, ausführen (*). 


Einige Fakten zum Mond (*).

  • Der Äquatordurchmesser beträgt etwas weniger als 25 Prozent des Durchmessers der Erde.
  • Dort gibt es keine atmungsfähige Atmosphäre.
  • Mittags ist es um 130 Grad heiß. Nachts sinkt die Temperatur teilweise auf bis zu minus 160 Grad. Das gibt ein Problem mit den Baustoffen für die Mondbasen. 
  • Erde und Sonne kreisen um einen gemeinsamen Schwerpunkt.
  • Der Mond beschreibt keine genaue Kreisbahn um die Erde. 
  • Die gesamte Oberfläche ist etwas größer als die Landfläche von Afrika. Die Mondoberfläche besteht aus einer dicken Staubschicht. Im Innern wurden Spuren von Wasser gefunden. 

Es gibt noch Tausend weitere, interessante Information zu unserem Erdtrabanten zu lesen. Zu dem Thema Theia bleibt zu bemerken: Es handelt sich um eine von mehreren Mondentstehungstheorien.
Für den Laien liest sich die Geschichte interessant. Man hat wieder einmal etwas Neues erfahren. Und es bleibt noch Stoff für Fortsetzungen.

 

 

Offene Themen
Mondkalender, Ebbe und Flut, Mondkrater, Mondgesicht, Wolfsgeheul

(*) Textquellen:
Wikipedia/ Theia, /Mond, /Lagrange-Punkte
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