Was "kann" ein Origami Roboter?

Können Roboter Origami falten? Ja, sie können es. Und wir Menschen es auch. Natürliche Intelligenz trifft KI beim Papierfalten. Das wird ein originelles Thema.

Wegzappen. Neues anfangen.

Früher, als es noch kein Fernsehen gab, kamen die Leute auf die ausgefallensten Ideen. Sue mussten nämlich die langen Wintermonate mit irgendeiner Tätigkeit überbrücken. Auf diese Weise ist möglicherweise die Origami Kunst entstanden.

Heute haben wir das Fernsehen. Aber das Programm ist nicht immer interessant. Also erfinden wir – Roboter. Und einige dieser Produkte unseres menschlichen Schaffens knicken nun Origami Figuren vor unseren Augen.

 

Das liest sich wie eine tolle Idee. Das liest sich wie eine tolle Idee. In knapp fünf Leseminuten können Sie  sich über Origami und faltende Roboter informieren.
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Was bedeutet das Wort – Origami?

Es bedeutet: Papier falten. Das Wort kommt aus dem Japanischen (*).
Man nehme ein rechteckiges Stück Papier und knicke es in eine gewünschte Form. Alle Jungs können bei uns problemlos Segelflieger falten.

Papier ist noch gar nicht so „alt“.. Die Chinesen sollen es um das Jahr 100 v.Chr. erfunden haben.

Das Origami ist älter als 2000 Jahre. Vorher haben die Menschen Stoffe und anderes gefaltet (*). Diese Kunst trug damals wohl einen anderen Namen. Im Laufe der Jahrhunderte wurden die Figuren komplexer. Dies war einem alten japanischen Meister zu verdanken. Er hatte Faltanleitungen entworfen und verbreitet.

 

Damit kommen wir zum Thema in der Praxis.

Das Papier. Die Faltmethoden.


Das Papier. Die Faltmethoden.

In der traditionellen Richtung wird quadratisches Papier mit bestimmten Abmessungen verwendet (*). Das Papier und die dazu gehörigen Anleitungen gibt es  online oder in einschlägigen Bastelgeschäften zu kaufen.

Allerdings hat diese Kunst im Laufe der Jahrhunderte auch zahlreiche Ableger erschaffen. Dazu gehören (*)

  • Zusammengehöriges Falten. Dabei werden mehrere Einzelstücke miteinander verbunden.
  • Nasses Falten. Das Papier wird vor der Benutzung angefeuchtet. Dadurch wird das Material stabiler. Interessanterweise werden nicht nur Seidenpapier oder Aquarellpapier verwendet. Es soll auch Elefantenhaut als Material dienen (*).
  • Geknülltes Falte und
  • Spiraliges Falten.

 

 

 

 



Wer faltet Origami Figuren?

Freizeitkünstler stehen vorn beim Origami Falten. Sie studieren die Papiersorten, die Falttechniken und die sogenannte Grundformen. Jedes Origami Modell beginnt nämlich mit einer Grundform. Eine erste Beschäftigung mit diesem Wissen kann manchen mathematisch interessierten Menschen schon aufmerken lassen.

In der Kindererziehung wird das kreative Falten gern angewendet. Der bekannte Pädagoge Friedrich Fröbel soll die Tätigkeit in die Kindergärten gebracht haben (*). 

Was bringt das Origami Falten den Kindern? Die Erlernung motorischer Fähigkeiten, sprich die Fingerchen gebrauchen. Geometrische Zusammenhänge werden gelernt. Das kann man auch als Außenstehender bejahen. Kommunikation, Selbstkontrolle und Spaß haben werden noch als Früchte dieses kreativen Tuns genannt.

In der Wirtschaft werden die Erkenntnisse der Origami Kunst ebenfalls verwendet. Packkartons werden raumsparend gefaltet. Solarsegel und Airbags verdanken ihre Form dieser alten Kunst. Auch Implantate, sogenannte Stents in Spiralform, sollen aus Origami Erkenntnissen hergeleitet sein (*).

Robbie knickt Papier – der Origami Roboter

Ein Wissenschaftler vom MIT Institute, Eric Demain, wird als kreativer Origami Forscher genannt (*). Er hat u.a. mathematische Formeln zum Origami Falten entwickelt.
Ein anderer US-Forscher, Robert J. Lang, hat komplexe Origami Figuren mithilfe ausgefeilter Computerprogramme erstellt. 

Berichte über Origami Roboter tauchen seit einigen Jahren verstärkt in den Medien auf. Diese falten nicht nur Papiere, sondern auch sich selbst zusammen. Da müssen wir Menschen uns anstrengen, damit wir demnächst Schritt halten können.

 

Hier ist das Video eines Origami Roboters. 



Der Zauberlehrling hat dazugelernt

Geht das auch mit Würfeln? Ein Stück weit schon …

Und was soll der Spaß? Ein fest konstruierter Roboter ist in seinem Tätigkeitsspektrum beschränkt. Modulare Einheiten lernen sich an ihre Umgebung anzupassen. Rechtecke sind einfach herzustellen und robust im Einsatzverhalten. Elektronik und spezielle Magnete lassen die Würfel springen. Über drahtlose Kommunikation erhalten die Module ihre Befehle aus einem Computer. Mit einer genügend großen Anzahl von Steinen könnte man eines Tages bei Überschwemmungen temporäre Deiche errichten …



(*) Textquellen: Wikipedia/ Origami, /Erik Demaine, /Robert J. Lang

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