Der Pazifik

Raum-Zeit-Portale, Feuergürtel und ein verlorener Kontinent.

Ogott. Monster tauchen aus einem Portal im Pazifik auf und bedrohen die gute, alte Erde. Der Film macht neugierig. Was ist ein „pacific rim“? Und warum wird dieser Ozean so genannt?
Science-Fiction im Film und die geografische Realität treffen sich in einem Text. Mal sehen, was dabei herauskommt. 


Bi-directional

Seit Albert Einstein gehören Raum und Zeit zusammen wie Stan Laurel und Oliver Hardy.
Die Raumzeit ist vierdimensional. Um aus unserer dreidimensionalen Welt hinüber zu reisen benötigt man ein Portal. Wo liegt dieser Zugang? In einer Erdspalte im pazifischen Ozean. Leider haben Aliens dieses Portal zuerst betreten. Und jetzt sind sie auf Terra und machen nichts als Ärger. Aber zum Ende wird alles gut (*).

Das stille Meer

Abenteurer nehmen vielerlei Mühe auf sich, um glücklich zu werden. Magellan war ein solcher Typ von Mensch. Auf einer Weltumseglung reiste er im Jahr 1520 durch die später nach ihm benannte Magellanstraße (*). Heftige Stürme begleiteten die Expedition. 

Als der Seefahrer schließlich die Meerenge bei Feuerland überwunden hatte, wurde das Wasser gleich sehr viel ruhiger. Stille trat ein. Daraufhin taufte der Entdecker das neu entdeckte Gewässer auf den Namen „Stiller Ozean“, auf Portugiesisch „mar pacifico. Der Pazifik hatte seinen Namen.

Der Pazifik ist der größte Ozean der Erde. Bei einer Draufsicht kann man schon das Gefühl haben, dass dort ein Stückchen Erde fehlt.
Geografen haben diese ungleiche Verteilung natürlich schon früher bemerkt. Sie teilen den Globus deshalb auf in eine Wasserhemisphäre und in eine Landhemisphäre (*).

Die Wasserwelt hat die Nase vorn. Etwa 70 Prozent des Planeten sind von Wasser bedeckt.

Im Ozean-Ranking steht der Pazifik auf dem ersten Platz.

Hier ist eine Übersicht:


Ring of Fire, Mu und andere Geheimnisse

Wasser löscht Feuer. Die Randgebiete rund um den Pazifischen Ozean haben dies auch sehr nötig. Sie sitzen nämlich auf einem „Feuerring“. Dabei handelt es sich um einen Vulkangürtel, der den Pazifik an drei Seiten umgibt. Wie kommt das? 

Die sogenannten Kontinentalplatten bewegen sich ständig. Einige schieben sich unter andere. Dabei entsteht in einem komplexen Prozess Magma. Dieses bricht sich seine Bahn und tritt an die Erdoberfläche.
Die Blockbuster "2012" und kürzlich „San Andreas“ mit Dwayne Johnson aus dem Jahr 2015 erinnert an diese Gefahren.


Schließlich beherbergt der Pazifik noch die Geheimnisse untergegangener Kontinente. Das sagenhafte Land Mu wird dort vermutet. Sundaland hat offenbar einmal bestanden. Und Forscher haben kürzlich den 8ten Kontinent bei der Insel Madagaskar entdeckt.

Der pazifische Raum bietet also allerhand Stoffe für weitere Science-Fiction Filme.

(wird fortgesetzt).

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