Der Pazifik

Raum-Zeit-Portale, Feuergürtel und ein verlorener Kontinent.

Ogott. Monster tauchen aus einem Portal im Pazifik auf und bedrohen die gute, alte Erde. Der Film macht neugierig. Was ist ein „pacific rim“? Und warum wird dieser Ozean so genannt?
Science-Fiction im Film und die geografische Realität treffen sich in einem Text. Mal sehen, was dabei herauskommt. 

Update Juni 2018. Das Land "MU".

Update April 2018. Warum ist der Marianengraben so tief?

Die Texte zu den Updates finden Sie am Ende des Artikels.



Bi-directional

Seit Albert Einstein gehören Raum und Zeit zusammen wie Stan Laurel und Oliver Hardy.
Die Raumzeit ist vierdimensional. Um aus unserer dreidimensionalen Welt hinüber zu reisen benötigt man ein Portal. Wo liegt dieser Zugang? In einer Erdspalte im pazifischen Ozean. Leider haben Aliens dieses Portal zuerst betreten. Und jetzt sind sie auf Terra und machen nichts als Ärger. Aber zum Ende wird alles gut (*).

Das stille Meer

Abenteurer nehmen vielerlei Mühe auf sich, um glücklich zu werden. Magellan war ein solcher Typ von Mensch. Auf einer Weltumseglung reiste er im Jahr 1520 durch die später nach ihm benannte Magellanstraße (*). Heftige Stürme begleiteten die Expedition. 

Als der Seefahrer schließlich die Meerenge bei Feuerland überwunden hatte, wurde das Wasser gleich sehr viel ruhiger. Stille trat ein. Daraufhin taufte der Entdecker das neu entdeckte Gewässer auf den Namen „Stiller Ozean“, auf Portugiesisch „mar pacifico. Der Pazifik hatte seinen Namen.

Der Pazifik ist der größte Ozean der Erde. Bei einer Draufsicht kann man schon das Gefühl haben, dass dort ein Stückchen Erde fehlt.
Geografen haben diese ungleiche Verteilung natürlich schon früher bemerkt. Sie teilen den Globus deshalb auf in eine Wasserhemisphäre und in eine Landhemisphäre (*).

Die Wasserwelt hat die Nase vorn. Etwa 70 Prozent des Planeten sind von Wasser bedeckt.

Im Ozean-Ranking steht der Pazifik auf dem ersten Platz.

Hier ist eine Übersicht:


Ring of Fire, Mu und andere Geheimnisse

Wasser löscht Feuer. Die Randgebiete rund um den Pazifischen Ozean haben dies auch sehr nötig. Sie sitzen nämlich auf einem „Feuerring“. Dabei handelt es sich um einen Vulkangürtel, der den Pazifik an drei Seiten umgibt. Wie kommt das? 

Die sogenannten Kontinentalplatten bewegen sich ständig. Einige schieben sich unter andere. Dabei entsteht in einem komplexen Prozess Magma. Dieses bricht sich seine Bahn und tritt an die Erdoberfläche.
Die Blockbuster "2012" und kürzlich „San Andreas“ mit Dwayne Johnson aus dem Jahr 2015 erinnert an diese Gefahren.


Schließlich beherbergt der Pazifik noch die Geheimnisse untergegangener Kontinente.
Das sagenhafte Land Mu wird dort vermutet. Sundaland hat offenbar einmal bestanden.
Und kürzlich haben Forscher den 8ten Kontinent bei der Insel Madagaskar entdeckt.

Der pazifische Raum bietet also allerhand Stoffe für weitere Science-Fiction Filme.

 

Update siehe weiter unten >>


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April 2018. Warum ist der Marianengraben so tief?

Mit dieser Frage lässt sich im Fernsehquiz leichtes Geld verdienen? Welches ist der tiefste Punkt im Pazifischen Ozean. Antwort: Der Marianengraben. Bingo.

Die nächste Frage hat es allerdings in sich. Warum ist Marianengraben die tiefste Stelle im Pazifik? Da muss der wissbegierige Quizfreund im Lexikon nachschlagen.
Die Erde besteht aus mehreren sogenannten Platten. Der Mariangraben liegt auf einer solchen Formation. Die Platten darunter bewegen sich ständig auseinander. Der Ozean füllt dort die entstehenden Rinnen mit Wasser auf – bis zu einer Tiefe von 11.000 Metern. 

Wie kam der Graben zu seinem Namen? Über die Königin Maria Anna von Österreich. Die Dame war um 1650 Königin von Spanien. Der Seefahrer Ferdinand Magellan hatte im Auftrag der spanischen Regierung die umliegenden Inseln entdeckt und zu Ehren der Königin die Marianen Inseln und den Graben nach ihr benannt (*).

 

 

(*) Textquelle: Wikipedia/ Marianengraben

Dieses Bild zeigt symbolisch den Marianengraben im Pazifik. Er soll die tiefste Stelle in einem Ozean der Erde sein.

Update Juni 2018. Das Land Mu

Mu ist ein Kosenamen. Der fachmännische Ausdruck lautet: Lemuria.
Im Golf von Mexiko ist vor circa 60 Millionen Jahren ein Meteorit heruntergegangen und hat die Saurier ausgelöscht. Ein ähnlicher Kaventzmann könnte auch über Asien herabgestürzt sein. Verschiedene Autoren im Netz äußern die Vermutung, dass bei dieser Gelegenheit das Himalaya Gebirge entstanden sei. Durch die Wucht des Aufpralls wurde der Ozean gewaltig aufgetürmt. Das darunter liegende Land versank in den Fluten. Und eben dieser Kontinent wird oft „Mu“ genannt.
Der Kontinent soll sich im Gebiet zwischen dem heutigen Australien und dem asiatischen Festland befunden haben. Die Osterinseln gelten als östliche Endpunkte der früheren Landmasse.
In der Satellitenansicht von Google Maps kann man bei gutem Willen auch eine Anzahl von verstreuten Profilen unter der Wasseroberfläche quer durch die Südsee erkennen.

Untergegangenes Land wird auch in der Nähe von Madagaskar verortet. Auch dort wurden kürzlich von Geologen unterseeische Landmassen entdeckt. Diese werden ebenfalls mit einem hypothetischen achten Kontinent namens Lemuria in Beziehung gebracht.

Der Pazifik ist also noch voller Geheimnisse. Es ist kein Wunder, dass die Autoren von Hollywood-Filmen dort allerhand Material für ihre Stories geschürft haben. Und es ist noch Platz für viele Erzählungen …


(wird fortgesetzt).