Woher kommt die Power für Körper, Geist und Seele?

Der Mensch isst etwas und anschließend hat er Kraft. Wie macht der Körper das? Ganz einfach. Die Zellen zünden ständig ein Feuerwerk. Der Satz hört sich interessant an. Was steckt dahinter?

Der Magen verdaut die Speisen. Dann wandern die Säfte durch den Körper in die Zellen und entwickeln dort Energie. Soweit ist der Vorgang verständlich. Nur – wie verwandeln sich der Nahrungsbrei oder die daraus gewonnenen „Säfte“ in Muskelmasse, in Gehirnschmalz und Willenskraft?
Entweder es ist einem egal, oder man liest einmal richtig nach. Now is the time. Biologie nach der Schulzeit ohne Noten. Mal sehen, was dabei herauskommt …

Das Thema hat etwas an sich ...

Update Juni 2018. Power der Instinkte und des freien Willens.
Den Text zum Update finden Sie am Ende des Artikels.


Lass dich überraschen …

Youtube ist einfach klasse. Der User schaut sich ein Video an. Beim nächsten Aufklappen meint Youtube, dass der Kunde sich auch für Mitochondrien interessieren würde. Eigentlich nicht. Aber heute ist ein lauer Tag zuhause. Und wenn das Schicksal nun schon einmal mit dem Zaunpfahl winkt, dann soll man auch darauf eingehen.

Ein Körnchen Wahrheit

Die Fachwelt braucht ihre eigene Fachsprache. Damit werden die Ausdrücke fest definiert. Der Laie muss damit leben – und nachschlagen.Mitochondrien sind Fäden oder Körner, so sprachen die alten Griechen. Im Bereich der Zellkunde für Anfänger handelt es sich um eine biologische Dose mit Deckel. Diese Dose ist etwas länger gestreckt, in etwa wie die Kapsel bei einer Grippetablette.

Wenn der Biologe das Wunderwerk in seinem Labor aufklappt, dann erblickt er zwei Wände oder Membranen. Er sieht die Außenwelt und die Innenwelt der Außenwelt. Wie klappt ein Fachmann in einem Labor ein Mitochondrium auseinander? Der Laie weiß die Antwort im Moment nicht. Vielleicht schaut er später einmal nach.

In der Innenschale liegt ein Netzwerk aus Einzelzellen, eine Matrix. Dort wird ATP produziert. ATP ist der Treibstoff des Lebens. Der Vorgang nennt sich „oxidative Phosphorylisierung“. Oxygen hat etwas mit Sauerstoff zu tun. Und Phosphor verwendeten unsere Vorfahren für das Licht von Fackeln. Offenbar verbrennt die Matrix in der Box Sauerstoff mit Phosphor und macht dann ordentlich Power auf. So kann sich ein Mensch den Vorgang symbolisch vor Augen führen.

Wer zündelt da? In den Membranen gibt es Bereiche, die von Proteinen besiedelt werden. Proteine sind Gruppen von Säuren, die in langen Reihen aufgebaut sind. OK. Jetzt nehmen die Informationen schon eine gewisse Dimension an.
Mal rekapitulieren
Körnerartige Gehäuse – zwei Membranen – darin Proteine – die bestehen aus Fäden.
Der wissbegierige Laie könnte jetzt die Bio Story unbegrenzt weiterführen. Er kann auch eine Denkpause einlegen.

Auf die Dauer hilft

Wer zieht hier die Fäden, und wer zündet das Feuerwerk? Der oder das liebe Gott.
Im Ernst, welcher Impuls löst diese ganze Kettenreaktion von Energieerzeugung in Milliarden von kitzekleinen Zellen in jeder Nanosekunde eines Lebens aus? Die Antwort kennt noch nicht einmal der Wind, um es einmal literarisch auszudrücken.
Die Ursachen solcher Vorgänge werden von den Freunden der Wahrheit gern als transzendent bezeichnet. Transzendenz heißt jenseits der gedanklichen Rezeption. Max Planck, dieser geniale Mensch, hat offenbar eine ähnliche Erfahrung in seinem Arbeitsbereich gemacht. Hinter diesen vielen Vorgängen in Biologie, Physik  und Chemie steht demnach ein Bewusstsein. 

Der Mensch denkt, das Sein lenkt, Und in der Zwischenzeit produzieren unsere Zellen laufend Energie.
Den großen Manitu kann der Mensch nicht beeinflussen. Aber auf sich selbst können Adam und Eva schon schauen.  Die Mitochondrien muss man nämlich ab und zu füttern. Am besten füttert man sie mit nahrhaften Speisen. Denn der Mensch ist, was er isst.

 

Ein Blick auf die Mitochondrien kann diesen Spruch bestätigen. Die Power kommt also auch aus der gescheiten Ernährung.
Na dann – guten Appetit. 

Update Juni 2018. Power der Instinkte und des freien Willens >> weiter unten


(*) Textquelle: Wikipedia/ Mitochondrium

... hat auch Spaß gemacht.



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Update Juni 2018. Power der Instinkte und des freien Willens

Den Begriff „Power“ gibt es in der deutschsprachigen Wikipedia nicht. Die englische Ausführung bezieht die Power, frei übersetzt, in etwa mit dem Begriff „Kraftentfaltung“. Weiter heißt es im dortigen Text, dass physikalische Kraftentfaltung einen Antrieb benötigt. Im Englischen wird der Ausdruck change verwendet (*).
Dies ist ein interessanter Aspekt, der an dieser Stelle kurz weiterverfolgt wird. 

Den Antrieb zum Urknall hat eine undefinierbare Kraft verursacht. Den Antrieb im menschlichen Handeln nennen wir Motivation.
So betrachtet, entsteht Power im menschlichen Leben einmal durch die Energiezuführung in Form von nahrhafter Nahrung. Die Freisetzung der aufgebauten Energie in Handlung erfolgt dann durch die gewollte Veränderung des vorher ruhenden Systems Mensch, sprich change.
Der Mensch erhebt sich und tut etwas.

Wodurch sind wir motiviert? Jetzt kommt ein Moment zum Staunen – durch unsere Gene (*). Wir setzen Energie um, wir tun Dinge, weil die Natur diese Handlung in uns programmiert hat. Wir sind instinktgesteuerte Wesen, die ihre Power zum Überleben einsetzen. Wie viele Instinkte haben die Wissenschaftler bisher gezählt? 6.000 (*). Wow.

Gott sei Dank gibt es noch den freien Willen. Bei den Handlungen aus selbst gesteuerter Motivation würde mancher Leser sich gern auf diese Freiheitsgrade des Menschen in seinem Leben berufen. In diesem Punkt machen allerdings auch nicht alle Wissenschaftler mit. Die Power, die aus unserem freien Willen entsteht, wird mitunter auch als Ergebnis "zentralnervöser Systeme" angesehen (*).
Das sitzt. Jetzt hat man wieder etwas zum Nachdenken.

(Fortsetzung folgt)

 

(*) Textquellen: Wikipedia/ Motivation,  https://en.wikipedia.org/wiki/Power_(physics)