Wer hat das Puzzle erfunden?

Was macht ein Mann mit einer Landkarte, die auf Holz gemalt ist?
Er zersägt sie.
Warum sollte er das tun? Damit Schüler die Einzelteile wieder zusammensetzen und dabei Geografie lernen. So geschehen in England vor etwa zweihundert Jahren. Und so soll das Puzzlespiel entstanden sein (*). Ein kurzer Text über Spielspaß, Langeweile und den homo ludens.

 


Eine nette Geschichte. Was fängt man damit an? Man macht sich Gedanken über freie Zeit und über das Legespiel.
Zersägte Landkarten, Dominosteine und Skatkarten gehören in diese Rubrik des Zeitvertreibs. Bei der Erfindung des Puzzles  stand der Legende nach der Wissenserwerb im Vordergrund. Die Bedeutung des Puzzlespiels als Freizeitbeschäftigung ist heute in den  Vordergrund getreten. Es gibt jedoch auch zahlreiche Stimmen, die das Zusammenlegen von Einzelstücken als Gehirntraining betrachten. Unter dem Suchbegriff „puzzeln psychologie“ finden sich mehr als 500.000 Einträge zu diesem Thema. Puzzle soll das Lernen fördern. Psychologische Tests wollen eine Stärkung der Intelligenz, besonders bei  Kindern,  festgestellt haben. Aber auch Erwachsene sollen von diesem Legespiel profitieren. Die Konzentration, die geistige Aktivität aber auch der Spaß am Erfolg werden als Argumente für das Puzzeln angeführt.

Alles in Handarbeit

Das Puzzlespiel hat überhaupt eine große Resonanz im Netz. 500 Millionen Puzzle Fans can`t be wrong, so sagt uns Google als Antwort auf den Suchwort „puzzle“.
Die Ausbuchtungen werden in der Fachsprache Verzahnungen genannt. Sie wurden kurz nach der grundsätzlichen Erfindung des englischen „Freund und Kupferstechers“ entwickelt. Mit der maschinellen Fertigung wurde das Spiel in den bürgerlichen Haushalten populär.
Wettbewerbe gibt es. Internationale Rekorde überbieten sich in ausgelegten Einzelstücken und in der Zeit des Zusammenlegens. Wem es auf die Dauer zu langweilig wird, der weicht in 3-dimensionale Puzzles aus. Und im Web werden teils kostenfrei Versionen für den casual gamer angeboten.


Als Erfinder des Legespiels sollen wieder einmal die Chinesen gelten (*). Sie haben bereits 2000 Jahre vor dem englischen Kupferstecher das Dominospiel erfunden. Auch dabei müssen die ausgelegten Teile zusammenpassen. Homo ludens - der Mensch spielt halt gern.

 

(*) Textquellen: Wikipedia/ Puzzle, /Legespiel

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