Wo liegt die Taiga?


Taiga? Doktor Schiwago, nicht wahr? Sibirien – und Sehnsucht. Schlagertexte, Iwan Rebroff, in dieser Richtung ordnet man den Begriff ein.

Und Japan. Auf der Insel Hokkaido gibt es ebenfalls einen borealen Nadelwald (*). Jetzt ist es heraus. Die Taiga bedeutet mehr als Sibirien, „Somewhere My Love“ und Iwan Rebroff. Es handelt sich um einen geografischen Landschaftstyp.
Viele Menschen finden Wälder schön. Da kann man ein paar Zeilen mehr lesen. Hier geht es zum Text >>

Vorhang auf für den borealen Nadelwald.
Vorhang auf für den borealen Nadelwald.


Neun Prozent der Landoberfläche der Erde gehören der Taiga.
Da freut sich der Mensch - bei all diesen schlechten Nachrichten über die Umwelt.

Diese Art von Ökosystem gibt es nur auf der Nordhalbkugel der Erde. Warum? Weil auf der südlichen Hemisphäre die Landmasse fehlt, die einen solchen Baumbestand ermöglicht (*).
Wir haben also auch Glück mit unserer Lage im Norden. Im Süden scheint die Sonne, und bei uns kann man schön in ausgedehnten Wäldern spazieren gehen. „Forest bathing“ soll ja so gesund sein. 

Etwa 70 Prozent der Taiga Wälder sollen noch im ursprünglichen oder in einem naturnahen Zustand befinden. 30 Prozent sind anthropogen überprägt. Dort hat der Mensch bereits seine vielfältigen Aktivitäten entwickelt.


Das Thema in der ersten Übersicht. Klick > größer.



Was ist die Tundra?

Als Tundra bezeichnen die Geologen und verwandte Wissenschaftler eine Übergangsregion zwischen dem borealen Nadelwald und einer weitgehend baumlosen Landschaft. Dort wachsen Moose und Gräser. Auch der Permafrostboden ist dort zuhause.

Die Begriffe

Tundra kommt aus dem finnischen Sprachbereich und bedeutet „baumlose Steppe“.
Die Taiga bedeutet im Russischen „dichter oder sumpfiger Wald“.

Ein interessantes Thema. Jetzt weiß man in den Grundzügen eventuell mehr als zuvor. (wird fortgesetzt).



(*) Textquellen:

Wikipedia/ Taiga, /Tundra
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