Tasse, Becher oder Pott. Das Trinkgefäß als Kulturgut.

Der antike Krieger kniet sich am Rubikon nieder und führt das Wasser mit der hohlen Hand zum Mund. Der Cowboy fängt am Rio Grande mit seinem Hut reichlich Wasser ein, um sich zu erfrischen. Wir nippen den duftenden Darjeeling Tee aus einer schicken Teetasse im klimatisierten Büro. Wir haben es gut. Unsere Vorfahren haben uns sorgfältig ausgearbeitete Trinkgefäße überlassen.
Lassen Sie in fünf Leseminuten Geschichten über die Tassen, Trinkschalen, den Kaffeepott – und den Plastikbecher – genüsslich Revue passieren.

Updates

 

Januar 2019. Porzellan – weißes Schneckenpulver

November 2018. Bionik – Lernen von der Natur.

Die Texte zu den Updates finden Sie am Ende des Artikels.



Weit war der Weg der Kaffeetasse

Diese Chinesen. Jetzt haben sie auch noch die Tasse erfunden. So will es jedenfalls das digitale Lexikon wissen (*). Das Wort Tasse stammt demnach aus der Französischen Sprache. Diese haben es von den Italienern übernommen. Weiter lässt sich die Wanderung des Ausdruckes nach Arabien, Persien und Indien verfolgen. Schließlich vermuten Kulturforscher den Ursprung im Reich der Mitte. Der China Tee hat mitsamt seinem Service einen weiten Weg in das Abendland zurückgelegt.

Tassen werden meistens zum Verzehr von Heißgetränken verwendet. Dies ist eine banale Erkenntnis. Sie führt den neugierigen Tassenforscher allerdings zu den verwendeten Materialien.
Porzellan und Steingut werden aufgeführt (?).
Was ist Irdenware? Es handelt sich um Keramik, die bei niedriger Temperatur gebrannt wird (*).
Dann liest man noch von Tassen aus Holz und Glas sowie aus Kunststoff und Pappe. 



CoffeeTo Go und Varianten

Mancher deutsche Geschäftsreisende hat auf einem Meeting in den USA zum ersten Mal den Kaffee aus einem Plastikbecher serviert bekommen. Spätestens seit sich der Begriff „coffee to go“ bei uns eingebürgert hat wird der Plastikbecher oder Pappbecher auch bei uns angenommen. Bleibt das Plastik nun stabil oder wandert es in einem Lösungsprozess teilweise in die Verdauungsorgane? Manche ziehen es vor, nicht zu viel darüber nachzudenken. Andere Konsumenten verwenden lieber einen Trinkbecher aus „irdenem“ Material. 

Der Kaffeepott hat vielleicht auf diese Weise seinen Siegeszug in die deutschen Büros und Haushalte zu verdanken. In diesem Segment wurden Landschaftsbilder und Repliken alter Stiche durch witzige Sprüche, Comic-Figuren und ähnliche Motive ersetzt. Auch XL Formate sind sehr beliebt.
Dann finden sich noch die erweiterten Versionen eines Trinkbehälters zum  Mitnehmen. In der Regel ist die Flüssigkeit durch einen Drehverschluss oder ähnliche Vorrichtungen gegen ein unbeabsichtigtes Verschütten geschützt.



Was ist ein „coffee mug“? Es handelt sich um den amerikanischen Ausdruck für einen Trinkbecher.

 

Dem interessierten Konsumenten erschließt sich ein wunderbares Universum von Espresso- und Cappuccino-Tassen bis hin zu edelsten Teeservices an. Trinkkultur hat etwas. 

(*) Textquellen:
Wikipedia/ Tasse, /Irdengut

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Update November 2018. Bionik – Lernen von der Natur

Am Brunnen schöpft der Wanderer das Wasser mit der hohlen Hand und führt diese zum Mund. Möglicherweise haben die Urmenschen auf ähnliche Weise die erste Trinkschale und die erste Tasse erfunden.


Update Januar 2019. Porzellan – weißes Schneckenpulver

Der Begriff „Porzellan“ soll aus der italienischen Sprache stammen. Dort wird eine bestimmte Schneckenart so benannt (*).
Das Produkt selbst besteht aus mehreren Mineralien. Diese werden in einem Brennvorgang vermischt, sodass daraus der typische Werkstoff mit der Bezeichnung Porzellan entsteht.

Wer hat es erfunden? Die Chinesen, und zwar vor mehr als 3.000 Jahren (*). Die Chinesen sind ein tüchtiges Volk. Sie haben sehr viele Dinge erfunden. Die Produkte und Ideen sind dann über Handelswege nach Europa gelangt, so auch das Porzellan.
Die Grundformel für deutsches Porzellan wurde wohl um das Jahr 1700 in Dresden entwickelt (*). Der Name der Stadt Meißen tritt in diesem Zusammenhang oft auf. Wien zog nach, Sankt Petersburg – bald wurde in ganz Europa Porzellan produziert. Später kam der edle Stoff aus der Mode.
Zurzeit wird Porzellan vermehrt wieder im Segment der Luxusgüter angesiedelt. 

Mit 34 Millionen Einträgen ist das „weiße Gold“ in der Suchmaschine respektabel vertreten. Auf den Suchbegriff „porzellanmuseum“ antwortet Google mit etwas mehr als 80.000 Einträgen. Dresden, Meißen und auch Frankfurt werden genannt und eine Reihe weiterer Städte in Deutschland und Europa.

 

(*) Textquelle: Wikipedia/ Porzellan


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