Teddybär, Grizzly und Eisbär

Dem Bären auf der Spur

Der Teddybär gehört in jedes Kinderzimmer. Bären sind Sympathieträger. Warum ist das so?

Es geht uns gut in unserer Zivilisation. Wir haben in der Regel fließendes Wasser, ein warmes Bett, Unterhaltung durch Fernsehen und Radio – und müssen keine Angst vor wilden Tieren haben.
Das war wohl nicht immer so. Unsere Vorfahren mussten sich ganz schön in Acht nehmen, vor allem vor Bären. Der Bärenkult erinnert uns an die Jagdmagie unserer Vorfahren, ebenso wie das Symbol des Bären in verschiedenen Landeswappen. Heute dienen diese Tiere und ihre Symbole als Kinderspielzeug, Zoo-Tiere und Maskottchen.
Der Autor wollte wissen, was unser besonderes Verhältnis, speziell unsere Liebe zu diesen Tieren, ausmacht. Sind Sie auch gespannt?


Update Januar 2019. Sind Bären bärenstark? Der Bärenkult.

Den Text zum Update finden Sie am Ende des Artikels.


Der Teddybär

Jeder Erwachsene hielt als Kind einen Teddybären im Arm. Sie fühlen sich weich an, sie sehen süß aus, und ein Kind kann sogar mit ihnen sprechen.

Der deutsche Teddy hat seinen Ursprung in Baden-Württemberg, so liest man (*). Es soll in Deutschland, aber auch international, eine riesige Fan- und Sammlergemeinde geben, mit eigenen Clubs, Messen und Magazinen.

In den USA  wird der Begriff auf eine Jagdszene mit dem ehemaligen amerikanische Präsidenten „Teddy“ Roosevelt zurückgeführt.

Kinder lieben Kuscheltiere

Psychologen bezeichnen die Verwendung von Kuscheltieren bei Kindern als eine Übergangsphase (*). Der Teddy ist ihr Spielkamerad und Beschützer. Gleichzeitig hat das Kind ein Bezugsobjekt, um die es sich sorgen kann. Somit lernt der heranwachsende Mensch früh, die Verantwortung für andere zu übernehmen.

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Bären im Zoo

Knut, der Eisbär aus dem Berliner Zoo, ist zu einer Legende geworden. Das Jungtier wurde von der Mutter verstoßen und im Zoo von Hand aufgezogen. Der Publikumsliebling zog täglich Tausende von Besuchern an.

Knut starb nur vierjährig vor den Augen der Zuschauer an einer seltenen Hirnerkrankung (*). Ihm zu Ehren wurde eigens eine Briemarke herausgegeben. Weiterhin wurden Kinderlieder komponiert und Denkmale in Erinnerung an ihn errichtet. Das Präparat aus seinem Fell ist im Berliner Naturkunde-Museum ausgestellt und hat bereits über 100.000 Besucher angezogen.


Der Berliner Bär

Dieses Wappentier von Berlin besteht bereits seit über 800 Jahren. Wer hätte das gedacht?

Das suffix –lin im Städtenamen soll „kleiner Bär“ bedeuten (*). Es ist doch immer wieder interessant, welche Erfahrungen ein Hobby-Autor machen kann.
Natürlich findet ein aufmerksamer Zeitgenosse dieses Symbol auf zahlreichen Souvenirs und Merchandise-Produkten.
Ebenso interessant sind die Kilometersteine, die an verschiedenen Autobahnen in Deutschland seit den 1950er Jahren errichtet wurden. Sie gelten als Symbol der Erinnerung an und die Verbundenheit mit der einstmals geteilten Stadt.

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Bildquelle: Clker-Free-Vector-Images/ https://pixabay.com/de/flagge-berlin-hauptstadt-stadt-28539/


Bären in der Biologie

Bären sind Säugetiere, so erfährt der interessierte Leser. Zur Überraschung des Autors werden sie als Einzelgänger bezeichnet. Erzählungen aus der Kinderzeit erinnern an die Geschichten vom Winterschlaf. In verschiedenen Einträgen im Internet wird dieses Wissen allerdings relativiert. Anscheinend schlafen die Tiere nicht monatelang durch, sondern sie senken nur ihren Grundumsatz an Energieverbrauch. Man lernt nie aus.

Einige Arten können auf Bäume steigen. Dies war wohl nicht ohne Risiko für unsere Vorfahren, die sich auf diese Art und Weise in Sicherheit bringen wollten.

Film-Bären und Video-Bären

Schlichtweg „Der Bär“ heißt ein ausgezeichneter Film aus dem Jahr 1988. Er wird mitunter als der beste Film dieses Genres überhaupt gepriesen (*). 


Bären in natura

In den größeren Zoos werden meistens Bären gehalten. Zur Überraschung für viele von uns gibt es anscheinend auch noch echte Bären-Schutzparks in Thüringen, im Schwarzwald und an anderen Orten.
Wenn es uns also danach ist, den untergegangenen Bärenkult wieder zu beleben, so bieten sich auch dazu Gelegenheiten. 

Bären in freier Wildbahn sind mit Vorsicht zu genießen, auch heute noch. Auf dem YouTube Channel gibt es zahlreiche Videos, die Begegnungen mit Bären dokumentieren. 



Update Januar 2019. Sind Bären bärenstark? Der Bärenkult.


Das kommt darauf an. Die Biologie unterscheidet offenbar zwischen Kleinbären und Großbären (*).
Ein Großbär ist besonders für unsere Vorfahren in freier Wildbahn eine imposante Erscheinung gewesen. Manche Völker haben daraufhin sogenannte Bärenkulte ins Leben gerufen (*). Dabei geht es um Rituale wie die Bärenjagd, aber anscheinend auch um Theaterspiele, in denen der Bär eine bestimmte Rolle spielte.

Wie groß wird denn nun eine sogenannter „Großbär“?
Laut Lexikon (*) beträgt die maximale Große vom Kopf bis zum Schwnaz 2,50 Meter und mehr. Das Gewicht eines solchen Bären soll auch schon bis zu 800 Kilogramm betragen.

 

(*) Textquelle: Wikipedia/ Bären, /Bärenkulte



(*) Textquellen gesamter Artikel:

Wikipedia/ Teddybär, /Knut Eisbär, /Berliner Bär

 

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