Wer hat den Zebrastreifen "erfunden"?

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Das Staunen im Alltag

Ein Mann steht an der Bushaltestelle und schaut auf den Gehweg. In Deutschland gibt es ungefähr 30.000 Zebrastreifen, aber kein einziges wildlebendes Zebra. Wer ist eigentlich auf diese Bezeichnung für den Fußgängerüberweg gekommen?

Ein Engländer hat den Begriff geprägt. Der Zebrastreifen wurde in England erfunden, um das Jahr 1948. Ein Mann schaute sich die verkehrstechnische Errungenschaft an und soll gesagt haben: „Das sieht aus wie ein Zebra“. So berichtet die Legende.

Die ersten Zebrastreifen in Großbritannien waren anscheinend blau-gelb gestrichen  (*1). Bei uns wurden die Marker um das Jahr 1950 übernommen, in schwarz-weiß.

 

Die Herstellung eines Zebrastreifens in Deutschland soll laut der Quelle Wikipedia im Schnitt 30.000 Euro kosten (*). Da wundert sich der Bürger schon, dass sein paar Farbstriche auf der Straße so viel Geld kosten. 

Updates

Update Juni 2017

In Lugano sind die Zebrastreifen in gelb und grau gehalten. In ganz Italien? 

Update Juni 2017

Der Begriff "Diagonalqueren bezeichnet Kreuzungen, in denen die fußgänger auch schräg über die Straße laufen dürfen. Beispiele finden Sie weiter unten in Bildern und Videos.

https://de.wikipedia.org/wiki/Diagonalqueren 


Update April 2017

Ein Youtube Video von der größten Fußgänger Kreuzung der Welt (circa 1 Minute Laufzeit).

Und so sieht es dort aus 


Weltweite Gehwegmarkierungen

Die größten Zebrastreifen kann man in New York und in Tokio bewundern.

 

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Man wundert sich darüber, dass die Passanten auf diesen Bildern auch diagonal über die Straßen gehen. In diesen Megastädten gibt es offenbar so viel Fußgängerverkehr, dass die rechtwinkligen Übergänge nicht mehr ausreichen.

 In der Zusammenfassung bedeutet dies:

Der erste Zebrastreifen wurde in England erfunden.
In Deutschland haben wir ihn um 1950 übernommen.

Bei uns soll es ungefähr 30.000 Exemplare geben.

 

(*1) Textquelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Zebrastreifen

Den wohl berühmtesten Zebrastreifen der Welt gibt es in England. Die Beatles ließen sich auf der Abbey Road in London für eine Plattensammlung ablichten.
Und hier liegt der berühmte Übergang:

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Soweit zum Thema Fußgängerüberweg. Und warum haben Zebras sich solche Streifen zugelegt?

Das Zebra – ein teilweise unbekanntes Wesen

Mancher fragt sich an dieser Stelle vielleicht, warum die Natur den Zebras ausgerechnet dieses Streifenmuster mitgegeben hat.

 

Man tippt auf den Zweck zur besseren Tarnung. Wenn das Zebra in der Savanne in hohen Gräsern oder Sträuchern steht, dann wirken die senkrechten Streifen halt wie eine Tarnung, so könnte man argumentieren.

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Zebras in freier Natur

Beim zweiten Nachdenken kommt der Betrachter allerdings zur Einsicht, dass auch hohe Gräser in der Regel grün oder braun gefärbt sind. Führen die schwarz-weißen Streifen dann nicht eher zu einer gegenteiligen Wirkung?

Biologen haben das Thema untersucht. Dabei sind sie zu drei Erklärungsmodellen gekommen (*2).

  1. Die Hypothese vom Tarnungsmuster wurde widerlegt. Raubtiere können die Zebras dennoch sehen, und vor allem ab einer bestimmten Entfernung wittern.
  2. Dann wurde das Streifenmuster ein Schutz gegen Insekten ins Feld geführt. Insekten mit ihren Facettenaugen sollen senkrechte Streifen nicht oder nur eingeschränkt wahrnehmen können. Auch diese These ist scheinbar umstritten.
  3. Letztlich sollen die unterschiedlichen Streifen zur besseren Kennung innerhalb des Rudels dienen.

Oder es gilt eine Kombination aus mehreren Gründen.

 

Der interessierte Laie reibt sich die Augen. Die Wissenschaft weiß offenbar noch nicht, warum die Zebras senkrechte, schwarz-weiße Streifen tragen.
Dies kann auch ein gewisses Gefühl der Zufriedenheit – und der Neugier - beim Leser erzeugen. Wir können halt auch noch nicht alles erklären – und es bleibt spannend. 

 

*2 Textquelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Zebra

 

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