Carcassonne – Burgen, die Pferde der Camargue ...

und ein Leben wie Gott in Frankreich


Carcassonne – der Name hat einen harten Klang. Man kennt diese langesteckte Burganlage vielleicht von Fotos. Die Burg auf dem Berg über der Stadt in Südfrankreich wird Cité genannt, eine Zitadelle.

Was sagen die Sagen über die Burg? Wie war das noch einmal mit den Albingensern? Und was bedeutet der Name „Okzident“?
Folgen Sie dem Text für fünf Leseminuten auf eine spannende Reise in das Mittelalter.


Warum wurde die Burg dort errichtet?

Geld. Im Einzugsbereich von Carcassonne verliefen mehrere Handelswege. Die Landesherren erhoben Wegezoll. Die Burg diente als Stützpunkt für die Adligen und ihre Gefolgsleute.

Die Fakten (*):

  • Doppelte Mauer
  • Länge jeweils drei Kilometer
  • 52 Türme

 

 

Die Römer erkannten vorher die Einnahmequelle. Sie begründeten den späteren Standort mit einem Kastell.

Die heutige Anlage wurde um das Jahr 1000. Erbaut. Kreuzzüge gegen die Albingenser, Hexenverfolgung und Tausend Jahre Krieg fanden in Carcassonne und Umgebung statt.

Okzident und Orient. Was bedeutet der Name „Okzitanien“? Damit wird der Süden Frankreichs bezeichnet. Die bekanntesten Städte sind Nizza, Marseille und Bordeaux. 
Im frühen Mittelalter wurde die Region von den Arabern beherrscht. Carcassonne wechselte mehrfach den Besitzer. Ein König aus dem Haus der Karolinger, der Vater Karls des Großen, hatte die Festung endgültig zurückerobert.

 

Heute ist Carcassone ein Touristenmagnet.

Kurioses und Interessantes

Die Festung ist immer noch bewohnt. Von wem? Etwa 200 Bürger von Carcassone haben sich dort eingerichtet. Unten in der Stadt leben noch einmal etwa 40.000 Einwohner (*). Viele von ihnen können vom lebendigen Tourismus offenbar recht gut leben.

UNESCO-Welterbe. Die UNO hat mit ihrer Organisation UNESCO etwa 1000 kulturell bedeutende Stätten in eine Liste aufgenommen. 

Der Name soll von einer Burgherrin und einer Glocke herstammen (*). Die Burgherrin hieß Madame Carcas. Die Glocke wurde geläutet, nachdem Belagerer einst abgezogen waren (frz. sonner = läuten).


Was gibt es in der Nähe zu besichtigen?

Höhlen, den Kanal du Midi und die Camargue-Pferde. Die Region Languedoc-Roussillon liegt im Südwesten von Frankreich. Ein Paradies für Reisende mit Entdeckerblut.


Carcassonne und der französische Südwesten. Leben wie Gott in Frankreich. Nichts wie hin.

 

(*) Textquelle:

Wikipedia/ Carcassonne

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