Reisebericht über eine schöne Minikreuzfahrt nach Newcastle

Andere Länder – andere Sprichwörter. Die einen tragen Eulen nach Athen. Die anderen bringen Kohle nach Newcastle. Dort befand sich nämlich vor Jahrhunderten eines der größten englischen Kohlereviere (*). Es war also vollkommen überflüssig, auf eine Reise nach Newcastle einen Sack voll Kohle einzupacken. So lautet dort ein Sprichwort. Was gibt heute zu sehen – in Newcastle?



Komfortables Reisen

Für den interessierten Touristen lohnt sich diese Fahrt allemal. Newcastle liegt an der Ostküste der englischen Küste. Vom europäischen Festland benötigt man also zum Beispiel eine Fähre, um dorthin zu gelangen. Zu den Anlegestellen fährt man selbst oder mit einem Reisebus. Und diese Kombination, Reisebus und Fähre, kann den besonderen Reiz eines Kurztrips ausmachen.

Ein schönes Erlebnis

Vom Ruhrgebiet ging es mit dem Bus sehr komfortabel nach Amsterdam. Dort blieb  noch genug Zeit für einen kurzen Shopping Bummel in der Kalver Straat. Am SPUI gab es eine Portion Pommes mit Joppiesauce. Dann ging es zum Hafen.

 

Fährschiffe bieten heutzutage einigen Komfort und guten Service. Das Buffet verschlug uns den Atem. In den Auslagen fand sich alles, was das Herz begehrt. Wer einen guten Appetit mitbrachte, der konnte sich hier ausgiebig sattessen. Fish And Chips waren auch dabei. Im Oberdeck gab es zusätzliche Restaurants und einen Hauch von Las Vegas.



Reisen bildet – neue Zellen

England ist anders. Anders ist immer interessant. Man könnte fast glauben, dass die Gehirnforscher mit ihren Untersuchungen über die „Place Cells“ Recht haben. Mithilfe dieser Gehirnzellen orientieren sich manche Tiere in ihre Umgebung – und wir Menschen wohl ebenso. Wahrscheinlich jubeln unsere Place Cells bei jeder Reise in neue Gefilde. Vielleicht reisen wir deshalb so gern.

Jedenfalls sieht England schon auf den ersten Blick anders aus - besonders die Architektur. Da ist viel Backstein zu sehen. Auch die zahlreichen gotische Torbögen und Giebelverzierungen können entzücken. In den Neuronen von Architekturfreunden geht  bei der Ankunft in England eine Art Neujahrsfeuerwerk ab.

Gott sei Dank war der Busfahrer mit dem Linksverkehr vertraut. Für den Neuankömmling vom Kontinent muss es ein mulmiges Gefühl bedeuten, wenn er plötzlich seitenverkehrt fahren muss. „Unser“ Busfahrer meisterte die Situation.


Sehenswürdigkeiten in Newcastle

Was gibt es in dieser schönen Stadt zu sehen? Attraktive Gebäude im Stadtkern inklusive Einkaufsmöglichkeiten. Shopper kommen hier voll auf ihre Kosten. 


Das Einkaufszentrum Eldon Square und die Northumberland Street sind sehr OK. Dazu finden sich zahlreiche schöne Gebäude, Kirchen  und eine besondere Brücke. 

Über diese Brücke musst du gehen. Unter den sieben Brücken der Stadt fällt die Gateshead Millenium Bridge besonders ins Auge. Das seltsam geschwungene Bauwerk aus Stahl lässt sich komplett in der Längsachse kippen, sodass Schiffe darunter hindurchfahren können. 

Die Millenium Bridge in Newcastle - digitally remastered
Die Millenium Bridge in Newcastle - digitally remastered

So sieht der Vorgang im Schnelldurchgang aus: 



When in Newcastle, do as …

Bei all den Sehenswürdigkeiten sollte man gegen fünf Uhr eine gemütliche Pause bei einem Tässchen Tee einlegen. Und, wer`s unbedingt wieder einmal probieren will, der bestellt Fish And Chips im überdachten Grainger Market. Der war allerdings am Sonntag geschlossen. Aber hier gibt es ein Video. 



Am nächsten Tag ging es dann wieder zurück nach Hause.

 

Die Brücke, schöne Gebäude, Shopping und ein etwas anderes Essen. Also, eine Mini-Kreuzfahrt nach Newcastle kann sich lohnen. 

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