Weltraum-Tourismus – was ist möglich?

Auf dem Mond spazieren gehen – davon hat so mancher Junge und manches Mädchen geträumt. Was kostet der Spaß?

Updates

Update Februar 2018. Moon Walk im Massentourismus 

Update August 2017. Wo beginnt der Weltraum?

Die Texte zu den Updates finden Sie am Ende des Artikels.



Spaziergänger im All

Die Deutschen sind ein reisefreudiges Volk. Im Laufe eines Lebens stellt sich oft heraus, dass die Städte und Strände sich doch ähnlich sehen können. Ein neuer touristischer Reiz wäre willkommen. Das Weltall lockt. Man wird sich als Durchschnittsverdiener eine solche Reise nicht leisten können, das ist schon klar. Aber – neugierig kann man doch sein.


In diesem Artikel wird in fünf Leseminuten eine Übersicht zum Thema gegeben. Und am Textende ist ein Video eingeblendet, das den Blick in das Weltall aus der Sicht des Piloten eines zukünftigen „Space Taxis“ zeigt.

Was will der Passagier dort oben?
Die Erde von oben sehen und das Gefühl der Schwerelosigkeit erleben. Der Aufenthalt im All soll etwa fünf Minuten dauern.

Weltraum-Tourismus Reisemarkt Space Taxi Orbit

Bildquelle: Clker-Free-Vector-Images/ https://pixabay.com/de/wandern-wanderer-wanderung-32064/


Gesundheitliche Voraussetzungen und Training

Einsteigen und sich gemütlich zurücklehnen – so einfach geht es im Space Taxi nicht. Vor den galaktischen Ahs! Und Ohs! Haben die Veranstalter ein herausforderndes Training gesetzt, das über drei Tage laufen soll. Medizinische Untersuchungen sollen die Reisetauglichkeit der Teilnehmer bestätigen.

Dann kann es losgehen für Lady Sunshine und Mister Moon. 

Weltraum-Tourismus Reisemarkt Space Taxi Orbit
Fly me to the moon


Welche Rolle spielt der Weltraumtourismus?

Die Reise ins All befriedigt die Neugier finanzstarker Touristen nach einem neuen Reiseziel.
Darüber hinaus kann der Weltraumtourismus als ein Impuls verstanden werden, der Investitionen in erdnahe Reisen zusätzlich stimuliert. Sobald sich daraus ein Geschäft machen lässt werden weitere Investoren auf den Zug springen. Die Weltraumforschung wird mit zusätzlichem Kapital versorgt. Neue Entwicklungen werden die Grenzen des touristisch erfassbaren Weltraumes ständig vorantreiben.

Das Thema der privaten Weltraumreisen bleibt interessant. Und die Aussicht in ist schon sehr ungewöhnlich, wie man in diesem Video sieht.

Dies war ein erster Überblick. Mal sehen, wie es weitergeht ...


Wo beginnt der Weltraum?

The sky is not the limit. Über den Wolken erstreckt sich ein grenzenloser Himmel hinaus in das unendliche Universum. Aber wo endet der Himmel und wo fängt das Weltall an? Eine interessante Frage – und hier ist die Antwort.

Der Text lässt gleich die Katze aus dem Sack. Eine Stunde mit zulässiger Höchstgeschwindigkeit (innerorts) senkrecht nach oben gefahren, und der Mensch befindet sich im Weltraum. Jenseits der fünfzig Kilometer beginnt also das All.
Wer hat dies so bestimmt? Eine international tätige Organisation, ein privater Luftsportverband (*), hat diese Grenze einst definiert. Staatliche Organisationen wie zum Beispiel die NASA haben den Bereich auf 80 Kilometer verschoben (fünfzig Meilen).
Richtigerweise muss man von dem Bereich jenseits dieser Grenze vom Weltraum sprechen. Unterhalb der 50 oder 80 Kilometer befinden wir uns in der Erdatmosphäre.

 

(*) Textquelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Weltraum


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Update Februar 2018. Moon Walk im Massentourismus

Ein Mondspaziergang für zahlungskräftige Touristen? Dieses Angebot gibt im Moment eher virtuell. Für angedeutete 20 Millionen Plus soll demnächst eine Spritztour zur Raumstation ISS angeboten werden.
Das hört sich auch nicht schlecht an. Allerdings ist es, bei Licht betrachtet, auch nur ein lauer Abklatsch einer richtigen Fahrt mit dem Moon Buggy durch die Dünen der Mons Olympus Region. Das wäre doch etwas, da käme richtig Freude auf.

Für den Normalverdiener bleibt auch diese Reise bis auf weiteres unerschwinglich. Alternativ könnte der Träumer sich die Erfindung eines Stargates vorstellen. Dies könnte man dann auf jeder Kirmes aufstellen, wie heute in der Geisterbahn. Und mit ein paar Euro ist man dann dabei, Hin- und Rückfahrt natürlich. Stargates dürften relativ preiswert im Unterhalt sein. Die Produktionskosten sollten nach einiger Zeit nach der Erfindung ebenfalls drastisch sinken aufgrund der Massenproduktion.
So kann sich ein Utopist den Wochenendausflug zum Erdtrabanten vorstellen. Warum nicht? Jules Verne hat auch einmal ähnlich angefangen …