Wo sind die Aliens?

Was ich schon immer einmal fragen wollte …


Die Frage nach der Existenz von Außerirdischen hat sich mancher Science-Fiction Fan schon Tausend Mal gestellt, und viele haben immer noch keine Antwort gefunden. Dieser Text verschafft ihnen einen Überblick. Nehmen Sie sich fünf Minuten Zeit und ersparen Sie sich die eigene Suche …

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Das Weltall ist so groß und wir sind dort ganz allein. Wo sind alle die Aliens geblieben?

Wir Menschen sind ausgesprochen neugierig. Unsere Neugier überwindet selbst die Angst vor dem Unbekannten. Wir möchten so gern Wesen aus anderen Welten kennenlernen. Dazu haben wir in Büchern und in den Hollywood-Filmen die Marsmenschen erfunden. Oder die Venusianer, die Atlantiden und unzählige andere extraterrestrische Geschöpfe. Im Erfinden von Aliens aus dem Weltraum sind wir Menschen groß. Nur gefunden haben wir noch keinen. Wie kommt das?

Begegnungen mit Außeririschen stellen sich manche Künstler in dieser Art vor.
Begegnungen mit Außeririschen stellen sich manche Künstler in dieser Art vor.

Update Jan 2017. Was bedeutet das „Darth Vader Szenario“?

Den Text zum Update finden Sie weiter unten im Artikel.


Das Fermi Paradoxon

Der amerikanische Physiker Enrico Fermi hat sich die Frage nach den Außerirdischen schon im Jahr 1950 gestellt. Nach ihm wurde die wissenschaftliche Suche „das Fermi-Paradoxon“ genannt (*).

 

Was ist paradox? Widersinnig, unlogisch und ähnliche Begriffe werden damit verbunden. Unbegreifliches gehört in diese Kategorie.
Es ist schon schwer nachvollziehbar, dass wir keine anderen komplexen Lebensformen finden, wo so viel Platz ist dort oben im Weltraum.

Ernsthafte Bemühungen. Die Frage nach den gesuchten Existenzen beschäftigt die moderne Wissenschaft seit mehr als fünfzig Jahren. Je mehr wir über den Weltraum erfahren, desto wahrscheinlich wurde laut Fermi die Entdeckung erdähnlicher Planeten.
Allerdings hat unsere Galaxis allein schon eine Ausdehnung von 100.000 Lichtjahren (*). Mit Raumfahrzeugen unterhalb der Lichtgeschwindigkeit ist ein Ankommen am anderen Ende im Laufe eines Lebens für die Besatzung nicht zu denken. Es müssen Generationen-Raumschiffe geschaffen werden. Dann könnten theoretisch die Ur-Enkel der Startbesatzung eines Tages auf einem erdähnlichen Planeten landen. Soweit die Theorie.



Kolonisation aus habitablen Zonen

Wenn man den Blickwinkel auf eine hypothetische Nachbar-Zivilisation lenkt, dann gilt für diese Wesen im Hinblick auf die „Fahrzeit“ das Gleiche. Und wenn diese Zivilisation älter wären als unsere, dann hätte sie in den letzten Millionen Jahren schon unsere Galaxis kolonialisieren könne, Terra eingeschlossen. Aber es sind keine grünen Männchen oder ähnliche Wesen zu sehen. Was ist los? Sind wir wirklich allein?

Dieses Bild zeigt eine stilisierte blühende Erde im Weltall als Symbol für eine sogenannte habitable Zone.
Habitable Zonen im All stellen wir uns gern wie eine grüne Erde vor.


Die Drake Gleichung

Der amerikanische Astrophysiker Frank Drake hat um das Jahr 1960 versucht, die Wahrscheinlichkeit für einen Kontakt der dritten Art mathematisch zu begründen (*). Er hat die chemischen Bedingungen des Lebens untersucht, die zur Entwicklung des Menschen geführt haben. Dazu hat er die notwendigen planetarischen Voraussetzungen berechnet, die schließlich zu einer bewohnbaren, „habitablen“ Zone für diese Art von Leben bestehen müssen. Die Bedingungen der umgebenden Planetensysteme sind für die Entstehung menschlichen Lebens außerordentlich wichtig. Wenn es in unserem Umfeld zu viele Supernova Explosionen gegeben hätte, dann wär das keimende Leben durch die starken, lebensfeindlichen Strahlen ausgelöscht worden. Wir haben schon ein bemerkenswertes Glück mit Mutter Erde und ihrer Konstellation am Firmament gehabt.


Aliens und Menschen – warum sind wir (nicht) ganz allein?

Drake hat also einen wichtigen Beitrag für unser Grundverständnis in diesem Zusammenhang geleistet. Die Ausgangsfrage bleibt jedoch unbeantwortet: wo sind die Außerirdischen?

 

Einige Antworten (*):

  • Es gab schon andere Zivilisationen. Diese sind allerdings untergegangen. Als Gründe gelten Ressourcenknappheit, Kriege oder bewusstes Sitzenbleiben in ihrer Heimatgalaxie. Splendid isolation.
  • Die Entstehung von Leben ist zu kompliziert. Es war schon recht unwahrscheinlich, dass wir uns entwickeln konnten. Bei einer derart geringen Wahrscheinlichkeit für die Entstehung komplexes Lebens hat die Natur nur eine Zivilisation hervorgebracht – unsere.
  • Die Entfernungen sind zu weit. Eine Überschreitung der Lichtgeschwindigkeit ist physikalisch nicht möglich. Selbst wenn es andere Zivilisationen geben sollte, so kommen dies uns ebenfalls nicht an.
  • Es gibt doch eine weiträumige Kolonisation. Bewohnte Region bilden sich allerdings kompakt in einer Form wie Inseln, oder wie Neuronen oder wie Plasmablasen. In die Außengebiete fährt kaum ein Mitglied der jeweiligen Gemeinschaft.
  • Es macht keinen Sinn. Die Philosophen bei uns, und möglicherweise auch in anderen Welten, stellen den Sinn intergalaktischer Kontakte grundlegend infrage.
  • Die Anderen wollen mi uns nichts zu tun haben. Sie haben uns schon entdeckt, aber wir sind ihnen zu primitiv.
  • Wir sind zu dumm. Sie sind sehr wohl da, die galaktischen Nachbarn, aber wir können ihre Anwesenheit nicht „dekodieren“. 

Fazit. Bei der Frage nach Aliens handelt es sich also um spannende Fragen ohne eine sachlich genügende Antwort.
Was bleibt?
Die offenen Fragen bestehen wie zuvor. Dieses Ergebnis bedeutet auch keine große Überraschung, denn eine Landung von Besuchern aus dem All wäre heute Morgen in dem Medien verkündet worden.
Es kann sich auch Erleichterung ausbreiten. Schließlich weiß niemand, was Wesen aus anderen Welten im Schilde führen. Sie könnten zum Beispiel eine andere Sozialethik entwickelt haben als wir Menschen.

Wir dürfen weiter ins Kino gehen oder den Abendhimmel absuchen. Dazu gibt es jetzt auch eine Ufo-Radar Software im Internet. Viel Glück!

Updates >> weiter unten.


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Update Jan 2017. Was bedeutet das „Darth Vader Szenario“?

Alarm im Weltall. Über unseren Köpfen zieht ein zigarrenförmiges Objekt seine Bahnen. Der Bote stammt aus einer fremden Galaxis. Er stellt das erste Exemplar eines Körpers von außerhalb der Milchstraße dar, der von Menschen direkt beobachtet werden kann. Ist es nur ein Meteorit – oder gar das Raumschiff einer fremden Rasse?
Falls es sich um ein alien spaceship handelt. Dann befinden wir uns in einem „Darth Vader Szenario“. Worum geht es? 

1. Das Objekt. 2. Das Szenario zur Abwehr


1. Der Bote – ein Alien?

Wir wissen aus zahlreichen Dokumentationen und Hollywoodfilmen, dass Meteore eine unregelmäßige, eher kreisförmige Form haben. Dieser Neuankömmling besitzt jedoch eine zigarrenförmige Gestalt. Raumschiffe haben in unserer Vorstellung diese Form.

Zum ersten Mal in der Geschichte der Menschheit können wir den Eintritt eines fremden stellaren Körpers in unser Sonnensystem beobachten. Die astronomische Gemeinde hat dem Ding aus einer anderen Welt deshalb den Namen „Oumuamua“ gegeben. Dies ist die hawaiianische Bezeichnung für einen Boten (*).
Der Bote kommt aus dem Sternbild Wega zu uns in die Milchstraße. Ist das jetzt eine Invasion aus dem Sternbild Wega? Oder handelt es sich nur um eine bisher ungewohnte Form dieses Himmelkörpers?

2. Das Szenario zurn Abwehr

Falls Fremdlinge mit kriegerischer Absicht in dem Objekt sitzen, dann tritt bei uns auf Terra der Plan B in Kraft. Ein amerikanischer Astronom hatte für diesen Fall ein Konzept mit dem Namen „Darth Vader Szenario“ ersonnen (*).

Die sogenannte planetarische Verteidigung hat dafür eine Vielzahl von möglichen Schritten vorgesehen (*).

Zahlreiche Projekte sind zur Himmelsüberwachung eingesetzt bzw. geplant. Diese richten sich in erster Linie gegen bedrohliche Asteroiden. Die Abwehr mit sogenannten Weltraumwaffen, eventuell auch mit Atomraketen, wird sowohl gegen Asteroiden als auch gegen eine Invasion durch fremde Lebensformen aus dem All diskutiert.
Allerdings können extraterrestrische Bedrohungen auch durch fremde Lebensformen wie Mikroorganismen oder durch schädliche Strahlungen ausgelöst werden. Alien bedeutet eben fremdartig – in verschiedenen Erscheinungsformen.


Der Bote von fremden Sternen verlässt zurzeit wieder unser Sonnensystem. Es kann eine Entwarnung geben im Hinblick auf ein mögliche Invasion. Bei manchem bleibt ein mulmiges Gefühl im Magen. „Was wäre wenn?“, so stellen sich viele Menschen die Frage. Am besten, wir verhalten uns mucksmäuschenstill, damit die Aliens uns nicht entdecken. In ein paar Millionen Jahren kann die Sache mit der Zivilisation von Terra dann ganz anders aussehen.

(*) Textquellen: Wikipedia/ Planetarische Verteidigung, /Außerirdisches Leben, 1l`Oumuamua


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