Über Aquarius, Archetypen und das Doppelspalt-Experiment

Haben Sie den Hippie Song über Aquarius, den Wassermann, verstanden?
Eines Tages taucht ein Video über dieses Thema auf der Seitenleiste von Youtube auf. Wann waren der Film und das Musical aktuell? Um 1970 herum. Irgendwie schlummert die Bedeutung des Songs in der Asservatenkammer der Popmusik.
Heute ist der Tag. Heute wird nachgeschaut. Wer ist Aquarius und was macht der Bursche?



Mutter, der Mann mit dem Wasser ist da.

Der Wassermann ist ein Sternzeichen (*). Unsere Vorfahren hatten noch kein Fernsehen und damit auch keinen Wetterbericht. Sie wollten aber wissen, wann sie säen und ernten konnten, um satt zu werden. Also habe sie den Sternenhimmel beobachtet. Bei einer bestimmten Lage der Sterne konnten sie abschätzen, wann der Regen kam. Also, raus aufs Feld und die Saat ausstreuen.

Die Erde wandert ständig durch diesen Sternenhimmel. Dieser Vorgang nennt sich auch „Zyklus der Präzession“.

Zwölf Sternbilder hatten die alten Völker definiert. Eine tiefere Erklärung sei an dieser Stelle einmal weggelassen. Jedes Sternbild, so kann man verstehen, befindet sich etwa 2000 Jahre lang im Gesichtsfeld der Menschen auf der Erde. Insgesamt wandert unser Planet circa 25000 Jahre durch das Firmament. Dann beginnt die Reise wieder von vorn. Details zu diesen  Aussagen sollen in diesem Text ausgelassen werden.



Butter bei die Fische

Aquarius taucht angeblich im Jahr 2040 wieder am Himmel auf. Die Hippies haben also schon einige Jahre in die Zukunft hinein gesungen. Wo befinden wir uns im Moment? Im Sternbild Fische, so kann man die Texte und Videos verstehen. Die Fische erinnern an die Zeichen, die der Verkehrsteilnehmer hin und wieder an Autos sieht. Damit will der Fahrer ausdrücken, dass er ein praktizierender Christ ist. Das Christentum wurde nämlich in diesem Zeitalter begründet, und die Fische sind das Logo dieser Weltanschauung. In den Schuhen des Fischers und andere Redewendungen kommen in Erinnerung.



Kurzschlusshandlungen

Das Zeitalter der Fische muss ein ziemliches Durcheinander sein. Wir haben uns in den vergangen 2000+ Jahren fast nur bekriegt. Wer sein altes Geschichtsbuch hervorholt, der kann kaum eine Seite ohne Bello Gallico und andere kriegerische Ereignisse aufschlagen.

Im Zeitalter des Wassermann wird alles besser. Warum?
Dann stehen Sonne, Mond und Stern anders, günstiger zur Erde. Was bedeutet das?

Der Psychologe Carl Jung wird in zahlreichen Texten ins Spiel gebracht. Man kann den Zusammenhang so verstehen, dass unser Verhalten auch von einem tiefliegenden Unter-Bewusstsein gesteuert wird, den Archetypen. Diese Archetypen stellen grundlegende Muster für unser Denken und Trachten dar (*). Wir sind also nicht zu 100% Herr oder Frau unserer Sinne und Entscheidungen. Dieses kollektive Unterbewusstsein wiederum wird von den Aktivitäten der Sonne und des Erdmagnetfeldes mit beeinflusst.

Sonneneruptionen bringen die NASA Techniker regelmäßig ins Schwitzen. Wenn die Ausbrüche von Gasen und magnetischen Strömen zu stark sind, dann fallen bestimmte Komponenten an den Satelliten aus. Ähnlich, so wird behauptet, verhält es sich mit dem menschlichen Gehirn, sprich Nervensystem. Zu viel Sonne, und zu starke magnetische Stürme bringen uns durcheinander. Die Menschheit dreht durch und macht einen Bello Gallico.



Don`t worry

Pech gehabt. Oder hat der Einzelne eine Chance sich gegen diese negativen Strömungen im Zeitalter der Fische aufzulehnen, so dass doch noch „alles gut wird“?

Max Planck sagte: Ja, es geht. Planck, der große Physiker. Er soll die neue Physik mit begründet haben. Sie nennt sich Quantenpyhsik oder Quantenfeldphysik, das kann der gemeine Betriebswirt nicht ohne weiteres unterscheiden.

In diesem Bereich wird ein so genanntes Doppelspalt-Experiment durchgeführt. Die Forscher schicken Laserstrahlen oder ähnliche Energiebündel durch einen Spalt auf eine dahinter liegende Fläche. Je nachdem, wie einer guckt, verhalten sich die Strahlen nach der Absicht des Beobachters. 
Das Ganze ist im Alltag schwer nachzuvollziehen. Alltagstaugliche Quantenphysik würde sonst in jeder Woche zehn Millionen Lottospieler mit sechs Richtigen generieren. Der Weltmeister im Darts scheint aber die Physiker sehr gut verstanden zu haben. Seine Pfeile fliegen oft dorthin, wo er sie hinhaben will.

Doch was bedeutet diese Erkenntnis für den Aquarius-Jünger?



Schau positiv

Also, das Fische Zeitalter ist ganz schlecht für uns. Sonne, Mond und Sterne sind uns nicht wohlgesonnen. Wer sein Bewusstsein auf bessere Inhalte lenkt, die geeigneten quantenphysikalischen Filter davorlegt, der kann das gesamte Szenario beeinflussen und entschärfen.

Daraus könnte der Betrachter folgendes schließen. Krimis anschauen bringt Gewalt in die Welt, weil alle Zuschauer ihr Bewusstsein in diese Richtung lenken. Wenn jetzt alle zum Beispiel <anderes> ansehen würden, dann käme eine ganz andere Atmosphäre in die Familie und in die Umwelt. Die solaren Strömungen mitsamt ihren elektromagnetischen Turbulenzen würden weitgehend ins Leere laufen.

Weise Menschen sollen seit jeher die Volksmeinung unterstützt haben, man solle sich öfter in eine Ecke setzen. Ergänzend ließe sich sagen, bis sich der Anfall der kollektiven Unterbewussten  gelegt hat. Autogenes Training und ähnliche Methoden werden empfohlen. Und danach soll der Mensch leise Musik hören, dann ginge alles besser.

Und im 2040 kommt eh der Wassermann zu uns und alles wird gut. Die Hippies haben es gewusst.


Eine grafische Darstellung der Gedankenfolge: (Klick < größer)

Textquellen:
Wikipedia/ Wassermann Sternbild, /Archetyp

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