Artenvielfalt, Naturliebe und Dankbarkeit

Über Neugier, Motivation und never give up


Die Botanik gehört nicht unbedingt zu den Lieblingsfächern aller Schüler. Wenn für eine Botanikerin ein eigenes Festival gegründet wird, dann kann eine solche Meldung auffallen. Rolf wird neugierig. Hier ist eine Geschichte über Artenvielfalt, über Naturliebe und Dankbarkeit.

Dieses BIld zeigt das Victory Zeichen auf einem Siegerpodest. Es steht für den Sinnspruch: never give up.
über Neugier, Motivation und never give up.

Ellen Hutchins hatte in ihrem Leben etwa 800 Pflanzenarten untersucht und dokumentiert (*). „Das ist eine reife Leistung“, denkt sich Rolf. Die Leistung ist besonders denkwürdig, weil Frau Hutchins nie eine Schule oder gar ein Universität besucht hatte. Sie war ein Naturtalent.

Wikipedia geht indem Artikel recht umfangreich auf die Lebensumstände der Frau ein. Rolf ist sehr beeindruckt von den Beschreibungen im Artikel. Ein Mensch, der 800 Pflanzenarten intensiv untersucht, der muss einen ganz besonderen Antrieb haben. Rolf denkt an den Begriff „Naturliebe“. Neugier fällt ihm als Motivator noch ein.

Frau Hutchins hatte auch noch Glück. Wissenschaftler aus ihrer Umgebung hatten sie tatkräftig in ihren Forschungen unterstützt. Wie heißt es so schön? Dem Tüchtigen winkt das Glück oder ähnlich. Oder auch: never give up.

Was hat Ellen Hutchins denn untersucht? Meeresalgen, Moose und Gefäßpflanzen (*). Was sind Gefäßpflanzen? Es sind Flechten - Farne, zum Beispiel. Man muss schon eine gute Portion Interesse und auch Stehvermögen besitzen, wenn man jahrelang Farne und Moose anguckt, denkt sich Rolf.


Wo findet das Festival statt? In Irland, bei der Stadt Bantry.
Eine Youtuberin hat einen Bericht über die Aktivitäten in Bantry zusammengestellt.

Dann fällt Rolf noch ein weiteres Video auf. „Wie kann ein Mensch Flechten lieben lernen?“, lautet der Titel ins Deutsche übersetzt. Hier ist die Antwort.


Das ist alles in Englisch, und nicht jeder bei uns kann oder will dem Text folgen. Also hilft Rolf nur ein weiterer Blick ins Lexikon. „Lichens“ aus dem Titel des zweiten Videos heißen auf Deutsch: Flechten. Und diese bilden eine besondere Form des Zusammenlebens. Pilze tun sich mit Grünpflanzen zusammen, und beide profitieren. Die Pilze stellen den Festkörper zur Verfügung, und die Grünpflanzen sorgen für die Energie durch ihre Fähigkeit zur Photosynthese. Dieses Zusammenspiel nennt sich Symbiose. Die Pflanzen bilden eine Gesellschaft, wie es heißt. Ellen Hutchins hat intensiv ein Beispiel von Pflanzensoziologie untersucht (*). Und da ist noch mehr.

Diese Flechten werden als Zeigerorganismen bezeichnet (*). Sie sind Indikatoren für den Zustand der Umwelt, besonders der Luftqualität (*).

Und außerdem werden sie offenbar uralt. 1000 Jahre sind nichts für eine Flechtenkolonie.

Rolf kratzt sich im Nacken. Da gibt es noch viel nachzudenken. Ellen Hutchins hatte was drauf.

 

Textquellen: Wikipedia/ Ellen Hutchins, /Gefäßpflanzen, /Flechten


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... das hat auch Spaß gemacht