Der begehbare Kleiderschrank. Eine Wohnidee zum Nachdenken.

Rolf staunt nicht schlecht, als er die Tür in seinem Hotelzimmer öffnet.
Er betritt einen kurzen Gang, und rechts und links davon sind Kleiderregale angebracht. Rolf befindet sich in einem begehbaren Kleiderschrank. Ist das eine Idee für zuhause?
Er schaut sich sorgfältig um. Der Gang ist zu eng. Er kann sich kaum darin drehen. Am Kopfende ist zwar ein Spiegel angebracht, aber das Licht im Raum ist nicht genügend. Ein Schalter für eine Deckenlampe sorgt für eine bessere Ausleuchtung. Rolf merkt sich diesen Punkt.

Die Regale an beiden Seiten gefallen ihm sehr gut. Daheim muss er sich auf die Zehenspitzen stellen, wenn er an die Pullover auf den oberen Regalen gelangen will. Hier ist doppelt so viel Platz wie in dem Standard-Kleiderschrank in seinem Schlafzimmer. Aller ist in Sicht- und Reichweite - jedenfalls solange der Schrank nicht übervoll gepackt ist.

... vielleicht ein bisschen groß geraten ...
... vielleicht ein bisschen groß geraten ...

Raumsuche

Rolf denkt nach. Er braucht einen überschüssigen Raum in seiner Wohnung oder eine ungenutzte, ausreichend große Ecke. Oder einen geeigneten Platz im Flur, oder eine tote Stelle in einem Durchgang von einem Zimmer zum anderen.

Der Zimmermann im Haus …

Kann er den Schrank allein einbauen oder soll er sich eine professionelle Beratung holen? Rolf ist nicht unbedingt der begeisterte Handwerker. Er neigt eher zur Auftragsvergabe an ein erfahrenes Unternehmen. Außerdem kann er dann seine persönlichen Wünsche äußern.


Kosten und Nutzen

Was mag ein solches Einrichtungsstück wohl kosten? Rolf zieht nun die Schranktür im Hotelzimmer hinter sich zu. Er schaut sich nun auf seinem Tablet PC einige Bilde im Internet aus. Ein erster Blick zeigt Anzeigen im Bereich ab 250 Euro. Solche Möbel nennen sich dann Regalsysteme.
Die größeren Stück werden mit circa 500 Euro angezeigt. Sie heißen dann Eckschrank oder Eckkleiderschrank. Sie sehen auf den ersten Blick schon aus wie der Schrank im Hotelzimmer.

Online vs offline

Muß der Schrank nicht auf Maß gearbeitet werden? In der Fernsehwerbung wird jetzt auch schon von Firmen geworben, die Online Aufmaße anbieten. Ob es ihm wohl gelingt diesen Bereich selbst zu konfigurieren, wie man so sagt? Oder soll er sich lieber einen Handwerker ins Haus holen? Mit dem Mann kann er sich besser über offene Detailfragen unterhalten. 

Für die Online Version sprechen modulare Angebote. Offenbar gibt es schon Bausteine, die der Hausherr wie Spielbausteine selbst zusammensetzen kann. Das interessiert ihn. Rolf verspricht sich einen erheblichen Preisvorteil von vorproduzierten Bauteilen.
Er schwankt hin und her. Worauf muss er sonst noch achten?


Einige Designs sehen wirklich schon verlockend aus. Er stellt sich vor, wie er die Farbe und das Design seines Schlafzimmers mit dem begehbaren Kleiderschrank abstimmen würde. besonders weil im Zimmer rechts eine tote Ecke liegt. Dort steht jetzt ein leerer Stuhl als Raumfüller. 

Lassen sich auch Schrägen nutzen? Im Korridor, unter der Treppe zum ersten Stock, liegt diese dunkle, leere Ecke. Aber der Platz reicht nicht für einen „begehbaren“ Schrank. Trotzdem, dort könnte er einen zusätzlichen Bereich für die Winterpullover einrichten, respektive für einige Sommersachen. So kommt man von einer Idee zur nächsten. Rolf lacht in sich hinein. Reisen bildet.

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