Bilderrahmen Begeisterung

Bilderrahmen haben etwas Besonderes an sich. Ich frage mich, welcher Mensch wohl als erster ein Bild eingerahmt hat. Derjenige muss einen guten Tag gehabt haben. Wahrscheinlich hat er danach zig Mal auf seine neue Errungenschaft geschaut.

Die ersten Bilder stammen von den Höhlenmalern, das scheint klar zu sein. Die Schöpfer der ersten Bilder auf Stoff oder auf Holz wird man wohl nicht mehr finden können. Halt, Steinmetze haben zahlreiche Zeugnisse der Vergangenheit hinterlassen. Diese wurden allerdings nicht eingerahmt, sofern man dies im Internet verfolgen kann.

Zurück zu den Bilderrahmen. Ich bin im Moment von drei Versionen beeindruckt.
Einmal die goldenen Schinkenrahmen. Und dann die rahmenlosen Varianten. Auf diese bin ich beim Online Kauf gestoßen. Als dritte Version finde ich noch die Rahmen sehr interessant, auf denen das Bildmotiv fortgesetzt wird. Diese Version beeindruckt mich sosehr, weil ich selbst nicht darauf gekommen bin.


Über „Schinken“, rahmenlose und überbordende Rahmen

Die Venus aus der Muschel macht sich in einem solchen brokat-ähnlichen Rahmen unwahrscheinlich gut. Ich mag das Bild. Und ich lese mit Bewunderung die verschiedenen Interpretationen, die die Kunstwelt zu diesem Bild gibt. Das Poster selbst gibt es für ein paar Euro überall im Netz zu kaufen Ein dicker Goldrahmen dazu ist der Clou.

Nun zu diesen total rahmenlosen Versionen. Dabei wird das Tuch um die Lattenroste umgelegt und auf der Rückseite mit Tackern befestigt. Der Künstler bemalt das Bild über den umgelegten Teil hinaus. Das kann begeistern. Das Bild fließt sozusagen in den Raum hinaus, um es einmal poetisch auszudrücken. Also, eine tolle Idee für den, der sie mag.

Dann kommen diese Bilder, die ihr Motiv in den Rahmen fortsetzen. Ich habe diese Version vor Jahren bei einem lokalen Bilderladen zum ersten Mal entdeckt. In einem Geschäft mit Service kann der Käufer dann gegen einen bezahlbaren Aufpreis zum Beispiel Motive aus einen Druck von Kandinsky auf dem Rahmen wiederholen lassen. Darauf kann der Besitzer später seinen Besuchern im Haus speziell hinweisen, falls diese nicht von selbst darauf kommen. Die Idee bringt dann möglicherweise auch ein interessantes Gespräch in Gang – über das Motiv, die Rahmenidee und Kunst überhaupt.

 

Kunst ist ein tolles Thema für den, der es mag. Bilderrahmen begeistern mich dazu ab und zu ebenfalls. Und dafür ist dieser Text geschrieben.

 

P.S. Mit einem handelsüblichen Grafikprogramm lassen sich zahlreiche Rahmenvarianten kreativ durchspielen.

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