Haben wir einen „Energiekörper“?

Ein Versuch zum Verständnis


Das Internet ist ein Segen. Es führt uns in neue Wissensgefilde.

Rolf liest eine Randnotiz in einem Internet Artikel, und schon ist es passiert. Es ging um das Thema „Energiekörper“. Und dieser kann gereinigt werden. Der Energiekörper wird auch Aura genannt. Was fängt Otto Normalverbraucher mit diesem Satz an?
Haben Sie Lust auf etwas Neues? Hier ist der Versuch eines Verständnisses zu Themen rund um den Energiekörper, um Aura und Chakra >>

Dieses Bild zeigt einen symbolischen Energiekörper. Aura, Chakra und der griechische Gott Kratos werden mit diesem Begriff verbunden.


Update September 2018. Das innere Licht und das ewige Licht.

Update Juni 2018. Was ist ein „Astralleib“?

Update April 2018. Wer ist Kratos?

Update Juni 2017. Merkaba

Update Juni 2017. Was ist Synästhesie?

Die Texte finden Sie weiter unten im Artikel.


Neugier und Distanz

Am besten lässt man die Finger von Dingen, von denen man nichts versteht.
Aura, Chakra, Esoterik – einfach wegsehen, überlesen. Nur, was überliest der Mensch dann als nächstes? Helikoptergeld, Industrie 4.0, Eisschmelze in der Arktis. Alles Themen, von denen der Durchschnittsbürger in der Regel wenig versteht.
Also gut, denkt sich der digitale Flammarion, versuche ich mich an dem menschlichen Energiekörper.

Damit die Sache einen Sinn macht, muss der Autor eines solchen Textes ernsthaft bleiben. Das heißt, er muss vorbehaltlos und gewissenhaft überlegen und strukturiert an das Thema herangehen.
Stichworte um die wissenschaftliche Methodik führen zur Kirlian-Fotografie und zur Biolumineszenz. Diese lesen sich wie handfeste Begriffe. Und um diese Begriffe kann möglicherweise ein Artikel zum Energiekörper aufgebaut werden. Ein Versuch.

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Alles.Unbekannte.Sachen.

Esoterik. In der Schule hat der Bürger so etwas nicht gelernt.
Esoterik ist keine anerkannte Wissenschaft. Wissenschaftlich arbeiten, das heißt zählen, messen, wiegen. Und was nicht messbar ist, das wird messbar gemacht. 

Esoterik scheint so etwas wie das Gegenteil von Wissenschaft zu sein. Der Suchbegriff „esoterik“ bringt auf Google satte acht Millionen Einträge. So viel will der Mensch ohne einen entsprechenden Hintergrund zum Thema „Energiekörper“ ganz sicher nicht lesen.

Wenn ein Problem nicht lösbar erscheint, dann versucht man einen anderen Ansatz. Suche bei Wikipedia. Definiere Energiekörper (*).

Energiekörper Charme persönliche Ausstrahlung Mann

Im Lichterkranz

Es geht um den Begriff „Ausstrahlung“. Damit kann der Leser etwas anfangen.
Charme, Freundlichkeit, ankommen und miteinander auskommen. Die Ausstrahlung des Energiekörpers hat allerdings eine andere Bedeutung. Sie geht einher mit einem Lichtkranz oder einer Wolke rund um den Kopf. Eine Lichtgestalt, der Heiligenschein – einige gedankliche Verbindungen kommen nun auf.

Heiligenschein und Biolumineszenz

Der Energiekörper - kann jeder Mensch einen entwickeln oder erwerben? Lichtgestalten geht es gut. Sie tragen eine Aura und haben immer unendliche Power. Allerdings handelt es sich dabei immer um Persönlichkeiten wie alte Helden oder berühmte Sportler. Den Heiligenschein entwickeln dagegen nur Heilige.

Wo liegt der Energiekörper des Durchschnittsbürgers verborgen?
Rund um den Leib, die Füße und den Kopf. Ein sowjetisches Forscherpaar hat das Kirlian-Verfahren in den 1930er Jahren entwickelt, so liest man (*). Ein Mensch (oder ein Tier oder eine Pflanze) wird mit einer speziellen Kamera fotografiert. Als Ergebnis eines ausgeklügelten Verfahrens entsteht ein Foto mit lichterartigen Erscheinungen rund um das Körperprofil. Im Internet gibt es dazu jede Menge Texte, Bilder und Videos. Nur, leider wird diese Darstellung des Energiekörpers von der etablierten Wissenschaft nicht anerkannt.

Glühwürmchen leuchten. Bioluminiszenz wir diese Lichterzeugung durch  Lebewesen genannt. Aber das ist an dieser Stelle eher nicht gemeint, oder doch?

Den Energiekörper reinigen

Was tun? Der Einzelne kann die verschiedenen Darstellungen nun glauben oder ablehnen. Wissenschaftlich gesehen gibt es aber keinen Energiekörper, keine Aura und keinen Astralleib. Folglich kann der an Fakten interessierte Mensch diesen nicht existierenden Körper auch nicht reinigen.
Obwohl - auf den erweiterten Suchbegriff „energiekörper reinigen“ werden dann unter anderem Tai Chi Übungen angezeigt. Tai Chi wird als gesundheitsfördernde Maßnahme schon eher in der breiten Öffentlichkeit akzeptiert. Der wissenschaftlich orientierte Sportler muss dann nur die gedankliche Verbindung zur Aura weglassen.


Dass Wissen um die Chakras

Was weiß der Wikipedia Artikel noch zum Thema „Energiekörper“? Chakras werden genannt.
Diese sind angenommene Energiezentren im menschlichen Körper (*). Es gibt in der Regel sieben an der Zahl. Sie drehen sich um die Wirbelsäule und vermitteln bei kundiger Anleitung dem Menschen eine hohe Energieausbeute, so lautet die Lehre.

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Power. Schaffenskraft.

Der Mensch verfügt zweifelsohne über ein hohes Maß an Lebensenergie. Für die grobe Tagesarbeit nehmen wir in der Regel die Körperkraft zu Hilfe. Dann kennen wir noch die Geisteskraft und die Nervenstärke. Es kommt einiges zusammen, wenn man das Thema vertieft.
Eine regelmäßige Reinigung ist förderlich. Die Poren sollen nicht verkleben, hin und wieder ein Fastenkur entschlackt den Darm. Ruhe bringt das Nervensystem wieder ins Gleichgewicht. Das alles macht Sinn – und es liegt uns nahe, vom Verständnis her. 

Was ist Synästhesie?

Es handelt sich um eine besondere Empfindsamkeit. Etwa vier Prozent der Menschen sollen diese Fähigkeit haben (*). Sie sehen „einen warmen Braunton“. Synästheten nehmen also zwei oder mehrere Sinneseindrücke gleichzeitig auf, zum Beispiel Farbe und Temperatur. Diese Personen sollen, nach der Lehre verschiedener Esoteriker, den postulierten Energiekörper ihrer Mitmenschen bevorzugt wahrnehmen können.  

(*) Textquelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Syn%C3%A4sthesie


Der die das Merkaba

Wenn ein Hobby-Autor ein Thema wie den „Energiekörper“ einmal angefasst hat, dann erhöht sich seine Aufmerksamkeit in diesem Bereich. So findet man „plötzlich“  Beiträge auf Youtube zum Thema Merkaba. Die dort gezeigten Inhalte können schon einige Fragen aufwerfen.

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Bevor man eines der Videos anklickt stellt der interessierte Mensch sich vielleicht die Frage: Was ist eine Merkaba?
Das Lexikon sagt (*): es handelt sich um einen Thronwagen. Diese erste Antwort kann einen praktisch veranlagten Menschen aus dem Westen auch enttäuschen. Im weiteren Text erfährt der Leser von einer Anschauung Gottes. Die Vorbereitungen sollen recht lang dauern. Welche Vorbereitungen? Was heißt „lang“? Und was ist das Resultat, der praktische Nutzen, dieser mystischen Übung?

Man liest von Beschwörungsformeln (*). Ein unvoreingenommener Leser kann an die indischen Mantras erinnert werden. Der Lohn der Merkaba Bemühungen liegt in der Befreiung der Seele von den „Banden der Welt“. Diese Formulierung lässt wieder an die vedischen Schriften zum Yoga und an die „Befreiung vom Leid“ denken.

Was muss oder kann der Einzelne nun tun, um die sagenhafte Merkaba Kraft in sich zu nutzen? Von vielen Autoren wird Yoga und Meditation als Zugang angeboten.

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Die lesbare Bedienungsanleitung

Es ist bedauerlich, dass solche Texte dem Normalbürger oft unverständlich erscheinen. Die Schöpfer haben anscheinend den Formeln einige Passwörter vorgesetzt. Damit werden nur wenige sogenannte „Eingeweihten“ in die Lage versetzt, eine wie immer geartete innere Kraft in ihrem Leben zu verwirklichen. Die Kraft der Kohärenz aus der Physik wird dementsprechend unzureichend genutzt. Viel Merkaba-trainierte Menschen würden eine größere Kraft entfalten als wenige. Vielleicht wird in absehbarer Zukunft wieder ein Avatar geboren, der kraft seiner DNA-Enhancer Fähigkeiten (*) die okkulten Lehren selbst verstehen und allgemeinverständlich darstellen kann. 

Fazit: East Meets West (?)

Nur mit der Aura, da hapert es im Abendland. Wir sind halt eher intellektuell ausgerichtet. Es ist halt überraschend, dass der hinduistische Kulturkreis in weiten Teilen seit mehr als 5000 Jahren an dem Chakra Phänomen festhält.
Vielleicht können wir von anderen Kulturen noch lernen, was ein Energiekörper ist, und wie wir ihn dann reinigen können.

Updates: siehe weiter unten >>

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von anderen Kulturen lernen



Update April 2018. Wer ist Kratos?

Das Powerteam der griechischen Titanen.
Kratos ist der Name eines Videospiels. Aber wer war der Namensgeber?

In der griechischen Sagenwelt gilt Kratos als der Gott der Macht (*). Zeus war der Obergott im griechischen Götterhimmel. Er hatte die meiste Macht. Energie verleiht Macht, und Kratos war das personifizierte Sinnbild dieser Verbindung. Kratos tritt immer im Rudel auf. Seine Begleiter und auch Geschwister sind die Gewalt (Bia), der Eifer (Zelos) und der Sieg (Nike).

Energie gibt - gewaltige - Kräfte. Und wer mit Eifer bei der Sache bleibt, der erreicht den Sieg. Dies wäre eine Auslegung dieser alten Titanengeschichte.
Griechische Sagen sind mitunter schwierig zu decodieren. War Kratos vielleicht ein Sinnbild für die Lebensenergie, die im Menschen ruht?

Wir können die Codes für Begriffe wie Kratos, Chakra und Merkaba kaum noch lesen.  Aber versuchen kann man es.

 

(*) Textquellen: Wikipedia/ Kratos, /Pallas, 


Update Juni 2018. Was ist ein „Astralleib“?

Weit ist der Weg. Nach dem Tod fährt die Seele des Gerechten in den Himmel hinauf. Zu Fuß ist das eine ganz schöne Strecke. Also haben antike Denker der Seele ein Fahrzeug mitgegeben.  Der Astralleib stellt in verschiedenen Denkschulen dieses Fahrzeug dar (*).
Der Gedankengang hat etwas an sich. Er vollzieht eine logische Weiterverfolgung der Idee, dass es eine Seele gibt, und dass diese nach dem Tode in eine andere Dimension übergeht.

„Per aspera ad astra“ – daher kennt der esoterisch interessierte Mensch den Ausdruck. Er bezeichnet in der lateinischen Gelehrtensprache ein sternförmiges Gilde (*). Die Seele ist demnach von einer nicht sichtbaren Hülle umgeben. In diesem „Gewand“ fährt sie dann zu den Sternen. Die Vielzahl der möglichen Fahrzeuge liest sich auch für einen kritischen Esoteriker interessant.
Ägyptische Pharaonen benutzen ein Schiff auf ihrer Reise in den Duat.
Verdiente Griechenmenschen reisen mit zwei feurigen Rossen in einem imponierenden Feuerwagen gen Himmel.
Andere lösen sich in einem diffusen nebelartigen Körper von ihrer sterblichen Hülle.

Diese Vorstellungen lassen sich nicht ohne weiteres in den Bereich der Unvernunft abdrängen. Selbst Goethe, einer unserer Vorzeigedenker, soll sich mit dem Thema des Astralleibes beschäftigt haben (*). Goethe befindet sich in guter Gesellschaft mit den ältesten literarischen Werken der Menschheit. So liest man, dass der Rigveda der vedischen Kultur eine ähnliche Vorstellungswelt vertreten hatte.

 

 (*) Textquelle: Wikipedia/ Astralleib



Update September 2018. Das innere Licht und das ewige Licht.

Das innere Licht gibt es nicht. Rolf blickt erstaunt auf die Wikipedia Suchleiste. Er nimmt an, dass für dieses Thema nicht genug anerkannte Quellen und Fakten  existieren. In einem Beitrag über das Thema „Licht“ findet Rolf beim Querlesen Wikipedia Hinweise auf spezielle Körperzellen und auf die Wirkung von blauem Licht auf den Biorhythmus. Ansonsten erscheinen zahlreiche Hinweise zu physikalischen Themen.
Google zeigt auf den Suchbegriff „ inneres licht bedeutung“ mehr als 60 Millionen Einträge. Die Titel weisen dann auch überwiegend Bücher und Textbeiträge aus dem Bereich der Esoterik hin. Was wird denn dort im Überblick zum Thema gesagt?
Auf den ersten Blick geht es um Hinweise zur Lebensgestaltung, um Meditation und um allgemeine Problemlösungen im persönlichen Bereich.

Rolf kommt gedanklich zurück zum Energiekörper. Energie erzeugt Bewegung und Wärme. Diese können zu Lichterscheinungen führen. Wo schließt sich der Kreis zur inneren „Erleuchtung“?
Es werden immer wieder Meditation und Achtsamkeitsübungen empfohlen. Der Begriff „inneres Licht“ selbst wird auf den ersten Blick nicht definiert. In den Lehrsätzen des Yoga scheint dieser Begriff vorzukommen. Der Begriff Jyotish wird angeführt. Wieder finden sich Ausdrücke im Umfeld von Meditation und diesmal auch von den sogenannten Chakras. Ein Leser, der mit der Yogalehre nicht vertraut ist, hat bei diesem Thema kaum eine Chance auf eine Klärung der Fragen zum inneren Licht, denkt sich Rolf.


Sonne, Mond und Sterne

Der Begriff „Jyotish“ erscheint wie ein Rettungsanker. Auch hier weist Wikipedia auf die ungenügende Quellenlage hin. Jyotisch lässt sich demnach als eine uralte hinduistische Lehre verstehen, die den Einfluss der Himmelskörper auf das Leben des Individuums erklären will (*).
Von Astrologie, Mondkalender und Geburtshoroskopen  versteht Rolf so gut wie nichts. Er bricht die Suche nach dem Wesen des inneren Lichts ab.

Das ewige Licht

Groß- oder Kleinschreibung? Im Wikipedia Text wird das Adjektiv „ewig“ klein geschrieben.
Der Begriff vom „ewigen Licht“ taucht zum Beispiel in der Lehre der christlichen Kirchen auf. Rolf versucht eine Erklärung zum Wesen des inneren Lichts auf diesem Weg.
Das ewige Licht in den christlichen und anderen Glaubenslehren ist ein Symbol (*). Es soll den Gläubigen daran erinnern, dass Gott immer bei ihm ist. Es ist ein sichtbares Zeichen des Trostes und der ständigen virtuellen Unterstützung durch eine höhere Macht. In den katholischen Kirchen zum Beispiel befindet sich immer ein Behälter, in dem die Hostien aufbewahrt werden. Gilt dies nur für die Katholiken oder auch für die Protestanten? Rolf stellt diese Frage zurück.
Über diesem Behälter, der Tabernakel genannt wird, hängt wohl ständig eine Leuchte, die eine brennende Kerze oder ähnliches enthält. Rolf erinnert sich dunkel an einen solchen Kerzenleuchter, aber er hat bisher noch nie aktiv darauf geachtet. Das muss er beim nächsten Kirchenbesuch nachholen.

Das ewige Licht wird allerdings zwischen Gründonnerstag und Ostern abgehängt. Dann können die Gläubigen die Anwesenheit Gottes nicht visuell erfahren. Ob das Licht im Hintergrund während dieser Zeit weiter brennt steht in dem Artikel nicht zu lesen. Ist das symbolische Licht nun ewig?
Glauben bedeutet mehr als wissen.

 

(*) Textquellen: Wikipedia/ Jyotish, /ewiges Licht


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