Oma Schmitz mischt den Genpool auf

Wikipedia hat vielleicht Nerven. Das Lexikon bringt  einen Text zur Erfindung der Apfelsorte „Granny Smith“ auf die erste Seite.

Äpfel sind meistens lecker und immer gesund. Trotzdem will Rolf nicht unbedingt in die Geheimnisse der Apfelkunde eintauchen. Nur ein kurzer Blick in den Artikel – was ist so Besonderes an der Sorte Granny Smith?

Dieses Bild weist auf einen Text über die Erfinderin der Apfelsorte "Granny Smith" hin.

Eine grüne Rose

Granny heißt übersetzt "Oma", und Smith ist ein Eigenname. Frau Smith lebte um das Jahr 1800 in Australien (*), und sie stieß auf einen Zufallssämling. Rolf kann sich auch ohne tiefe Wortanalyse vorstellen, was der Ausdruck bedeutet.

Es geht um den Kulturapfel. Dieser ist eine Obst-Art aus der botanischen Familie der Rosengewächse (*). Oha, denkt sich Rolf. Mit dem Thema kann er bei der nächsten Kaffeerunde die ungeteilte Aufmerksamkeit der anderen Teilnehmer gewinnen. Eine solche Information hat der Durchschnittsbürger kaum parat.

Kulturäpfel wachsen auf Bäumen und werden gezüchtet. Der Holzapfel war wohl der Urvater aller Äpfel in der westlichen Welt. Seine Vorgänger werden in Asien vermutet. Kreuzungen sind bei Pflanzen anscheinend relativ problemlos durchzuführen (*). Deshalb konnte Oma Schmitz auch ohne eine große Laborausstattung ihren Granny Smith erfinden. 

Der Granny Smith ist grün und vor allem in Westeuropa sehr begehrt. Grün ist die Hoffnung. Grün ist eine Symbolfarbe für den nahenden Frühling. Europäer haben oft einen harten Winter, und daher rührt vielleicht die Vorliebe für den grünen Apfel. Aktuell sollen die Sorten Gala und Braeburn die Favoriten bei den Apfelessern sein (*).

Zufrieden lehnt Rolf sich zurück. Sein Blick schweift zum Obstteller. An apple a day …

 

(*) Textquellen: Wikipedia/ Granny Smith, /Kulturapfel, /Kreuzung Genetik


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