Wer hat den Lift erfunden?

Ohne den Lift gäbe es keine Wolkenkratzer

Über manche Geschichten kann man nur staunen. Ein Hobbyautor will nur kurz einmal nachschauen, ob sich eine Geschichte über die Erfindung des Lifts interessant darstellen lässt. Und schon passiert es. Vom Wegbereiter des Wolkenkratzerbaus über die Grabanlage der Maria Theresia bis zum Paternoster führt die Spur. Das muss man lesen.
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Der Lift ist eine Aufzugsanlage (*). Und es gibt senkrechte, waagerechte und schräg fahrbare Lifte. Am Eiffelturm zum Beispiel könne Sie sich als Besucher schräg nach oben liften lassen. Außerdem muss ein richtiger Aufzug mindestens eine Distanz von 1,80 Meter überbrücken. Sonst zählt das Gebilde nicht als Lift (*). 

Am Essen hängt doch alles. Und deshalb wurden die ersten Aufzüge der Weltgeschichte zwischen Küche und Speisesaal installiert. Den ersten Personenlift hatte die Kaiserin Mari Theresia in Auftrag gegeben. Das war Anno 1766 und er führte in – eine Gruft. Was hat sie in der Kapuzinergruft getan? Wahrscheinlich hat sie ihre Vorfahren besucht.

Richtig Fahrt aufgenommen hat dieses Fördermittel um das Jahr 1850 in den USA. Ein amerikanischer Ingenieur konnte einen absturzsicheren Aufzug demonstrieren – und los ging das Geschäft. So verdanken wir die Existenz zum Beispiel des Empire State Buildings anscheinend dieser Erfindung. 



Nachdem auf einer Weltausstellung in Paris ein Personenaufzug vorgestellt wurde konnte diese Erfindung auch in Europa Fuß fassen. Zuvor galten wohl alle Bauwerke mit mehr als vier Stockwerken als gesundheitsgefährdend (*).

 

Im Umfeld dieser technischen Leistung findet der interessierte Leser eine ganze Reihe von Produkten (*), die nicht ständig im täglichen Fokus stehen.

  • Rolltreppen werden nicht der Kategorie Aufzüge zugerechnet. Für Rolltreppen gelten eigenen Sicherheitsbestimmungen.
  • Der Skilift gehört wieder zur Gruppe der Personenaufzüge, auch wenn er in schräger Richtung den Berg hinauffährt.
  • In Berlin wird über eine Kombination berichtet, die sowohl vertikal als auch horizontal die Fahrgäste über zwei Türme führt (*).
  • Paternoster sieht man mitunter noch in älteren Rathäusern und ähnlichen Gebäuden. Die Benutzung lässt manchen Bürger das Herz höher schlagen. Bei diesem System sind mehrere Kabinen aneinander gehängt. Über Ketten läuft das ganze System schließlich an zwei Wendepunkten in die Gegenrichtung. Meistens muss der Benutzer vorher aussteigen.

 

 

 

 


Das Thema lässt sich beliebig erweitern. Was bleibt besonders im Gedächtnis?
Vielleicht der Hinweis, dass es ohne Personenaufzugsanlagen heute keine Wolkenkratzer gäbe.

 

 

(*) Textquellen:
Wikipedia/ Aufzugsanlage, /Paternoster
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