Das prickelnde Geheimnis der Osterinsel.

Die Osterinseln gibt es nicht. Wikipedia meckert eine Falschschreibung an. Es gibt nur eine Osterinsel. Aber dann klappt es mit dem Lexikon.

Eine Insel, mutterseelenallein im Pazifik. Große Köpfe. Wer hat diese warum dorthin geschleppt? Muss man das wissen?

Das Video auf Youtube sieht schön bunt aus, und jeder Tag ist ein Geheimnis wert. Mal sehen, was bei dem Thema herauskommt …


Auf gute Nachbarschaft

Bis zur Küste Südamerikas sind es ungefähr 4.000 Kilometer. In einer ähnlichen  Entfernung liegt Tahiti.
In Pitcairn kann man Station machen. Die Bounty Insel liegt knappe 2.000 Kilometer von der Osterinsel entfernt (*).

 


Es ist keine Seltenheit, dass Menschen sich auf einsamen Inseln ansiedeln. Aber warum haben die alten Meister der Südsee gerade auf der Osterinsel diese riesigen Steinköpfe aufgestellt. Hatten die ugs. „etwas am Kopf“?

Man weiß es nicht. Es gibt 1001 Theorien über die Bedeutung der Statuen und über ihre Erbauer. Die Statuen sollen Moai heißen (*). Mit diesem klangvollen Namen kann der Erzähler schon einigen Eindruck schinden. Und es gibt etwa 800 Stück davon. Das ist ziemlich viel für eine Insel, die knapp zwanzig Kilometer breit und zehn Kilometer lang ist.

Wir haben einen ähnlichen Kunststil entwickelt. Bei uns heißt so etwas: Denkmal. Bismarck, Goethe oder Schiller, oder beide - in fast jeder größeren deutschen Stadt steht das Standbild einer berühmten Person. Was liegt also näher, als dass europäische Forscher die Moai der Osterinsel mit historischen Persönlichkeiten gleichsetzen?

Der Ansatz kann einleuchten. 800 Häuptlinge, Dichter und Denker, verteilt über die letzten 3000 Jahre - das ergibt eine relativ hohe Dichte an IQ Schwergewichten auf der Osterinsel.

Die Moai. Komisch sehen sie aus. Ein bisskräftiges Kinn konkurriert mit einem relativ kleinen Hinterkopf. Einige tragen Barretts, andere stehen barhäuptig in den zugigen Ebenen des Pazifiks.
Außerdem sind sie festgemauert in der Erden. Etwa zwei Drittel der Gesamthöhe einer jeden Statue sollen sich unterirdisch befinden (*). Bei uns am kann man die Recken normalerweise in voller Montur betrachten. Ein Moai lugt nur knapp bis zum Bauchnabel heraus.

 

Dieses Bild zeigt die Statue von Goethe und Schiller in Weimar.
Moai – German style

Die Kaventzmänner

Eine Statue kommt im statistischen Mittel auf eine Höhe von vier Meter und ein Gewicht von bis zu zehn Tonnen (*). Der Transport und die Aufstellung werden in Versuchen vielfach im Netz nachgestellt. Bei einem kritischen Betrachter können Zweifel bleiben. Dieses Rollen und Schaukeln von großen Steinquadern kann ein wenig an die Transportprobleme bei den ägyptischen Pyramiden erinnern.
Aber der langmütige Leser am heimischen PC kauft den Koryphäen der Altertumskunde manches ab.

 

Irgendwann hörten die Steinmetze der Osterinsel mit ihrer Arbeit auf. Ein Krieg oder eine Naturkatastrophe werden als mögliche Ursachen für den plötzlichen Baustopp angeführt.

Wenn ein Leser sich eine solche Statue im Internet noch einmal genauer ansieht, dann fallen die ungewöhnlichen Proportionen auf. Die Gedanken sind frei, und die der Künstler sind es erst recht. Trotzdem kann man sich fragen, warum der Hals einer Staute so kurz ist, und warum die Figuren die Lippen so seltsam schürzen. Auch diese hervorstehenden Stirnknochen sehen anders aus als bei uns. Waren es doch Aliens, die dort eine Basis errichtet hatten? Wenn nichts mehr geht, dann kommt Hollywood und lässt eine Untertasse landen.

Ufos über Rapa Nui?
Ufos über Rapa Nui?

Die Osterinsel im Netz

Die Suchmaschine liefert am Erhebungstag enttäuschende 600.000 Sucheinträge. Was ist los? Ist die Osterinsel nicht aktuell?

Reiseunternehmen bieten ihre Dienste an. Nach Steinfiguren wird gegoogelt. Und der dort gebräuchliche Eigenname Rapa Nui wird erwähnt.

Die Bilder sehen immer gleich aus, und die Videos ähneln sich ebenfalls. Gibt es News? Ja, der Tourismus soll begrenzt werden.

Ansonsten wird weiter geforscht. Geheimnisse reizen doch immer wieder …


Mal sehen, wie es weitergeht …

(wird fortgesetzt)

 

(*) Textquellen: Wikipedia/ Osterinsel, /Moai

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