Über die programmierte Schwarmintelligenz in einem Projekt der NASA

Einer ist klug. Hundert sind klüger. Schwarmintelligenz begeistert manchen Wissenschaftler. Lässt sich der Durchschnittsbürger auch davon einnehmen? Die Studenten bei dem NASA-Projekt „Swarmathon“ sind jedenfalls mit Feuereifer dabei.
Es geht um schwärmende Roboter, um Programmierung und vielleicht um ein Stück Zukunft. Hier geht es zum Text >>

Kollektive Intelligenz im Weltraum
Kollektive Intelligenz im Weltraum


Flammarion ist sehr lebendig

Diese NASA Webseite (*). Sie verleitet einen neugierigen Menschen wie Rolf doch immer wieder zum Schnüffeln, fast wie in der Buchhandlung. Heute ist die Robotik ein Hauptthema. Swarmathon – eine seltsame Bezeichnung.

Es geht um kleine, programmgesteuerte Fahrzeuge mit den Kantenlängen von etwa zwanzig Zentimetern. Die Dinger laufen auf vier Reifen und sollen sich – versammeln. Sie sehen schon aus wie der Mars Rover. Ihr Bestimmungsgrund geht in die gleiche Richtung.
Anstatt einen Rover mühsam und zeitaufwendig über fremdes Terrain auf einem fernen Planeten zu schicken sollen in Zukunft ganze Schwärme von Pfadfindern ausrücken.

Die Vorteile liegen auf der Hand. Mehr Info wird in der verfügbaren Zeit gesammelt. Die „Swarmies“ sind entsprechend mit Sensoren bestückt. Ihr Herz und Hirn bestehen aus Computerchips und der notwendigen Software.
Die NASA macht nicht alles allein. Clevere Menschen bei der Weltraumbehörde sind auf die Idee gekommen Studenten zum Mitmachen einzuladen. In jedem Jahr läuft scheinbar ein Wettbewerb auf einem Areal des Kennedy Space Visitors Centers ab. 



Was gehört zur Grundausrüstung eines Swarmies?

  • Webcam
  • GPS System
  • Wi-Fi Antenne. 

Die kleinen Flitzer müssen in der Lage sein autonom zu fahren. Zudem müssen sie sich untereinander unterhalten können. Das Verhalten wurde von Vogelschwärmen, Fischschwärmen und ähnlichen Tiergruppierungen abgeschaut. So etwas kann man „Bionik vom Feinsten auf höherem digitalen Niveau“ nennen.

Die praktischen Erfahrungen der Wettbewerbe werden von den NASA Ingenieuren dankbar angenommen und, wo passend, in den eigenen Plänen mit umgesetzt. 

Videos gibt es auch schon in größerer Zahl im Netz. Hier ist ein Beispiel:



Irgendwie beeindruckt diese Art von pragmatischer Zukunftsarbeit. Vielleicht können wir etwas abgucken …

 

(*) Textquelle: nasa.gov

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