Wer hat die Sonnenbrille erfunden?

Eine Story über den Smaragd, Zeitkristalle und die Sonnenbrille von Roy Orbison



… alles lateral.

Das Gehirn nimmt nur knapp drei Prozent des Körpergewichtes ein.
Das Denken soll allerdings zwanzig Prozent der Tagesenergie beim Menschen kosten. Darum wird  das Denken als relativ anstrengend bezeichnet. Was haben diese  Weisheiten mit dem Thema „Sonnenbrille“ zu tun? 

Eine Sonnenbrille wirkt cool und mildert die Sonnenstrahlen ab. Neros Smaragdbrille, Zeitkristalle und die Sonnenbrille von Roy Orbison – tolle Begriffspaare. Wollen wir sie reinlassen?



Showtime

Und es wird Sommer. Rolf wollte nur kurz nachschlagen wer die Sonnenbrille erfunden hat. Ein Blick in Wikipedia (*), und das Thema ist gegessen. Der Text stellt die Lösung zu dieser Frage in einem Absatz kurz vor.

Doch dann kam es ganz dicke. Nero hatte Gladiatorenkämpfe augenscheinlich durch Smaragd Gläser angesehen. Ein Blick in das Lexikon. Was ist ein Smaragd? Und schon geht es los. Das Thema Kristalle taucht auf. Unglückseligerweise hatte Rolf einige Tage zuvor das Thema „Zeitkristalle“ im Internet aufgeschnappt. Für ihn als einen Bürger mit durchschnittlichem Allgemeinwissen erwies sich die Wissenschaft der Zeit-Kristalle im Hop-on-hop-off Leseverfahren als unverdaulich. Nun taucht diese geistige Herausforderung im Verbindung mit der Sonnenbrille wieder auf. Auf geht`s.


Die Sonnenbrille. Augenschutz und Showmanship

  • Um das Jahr 1750 war es. Der Optiker James Ayscough soll in England die erste getönte Brille der Neuzeit erfunden haben (*). 
  • Vor ihm hatten die Intuit bereits Schneebrillen ausgetüftelt. Diese besaßen jedoch keine gefärbten Gläser. Es handelte sich wohl um Gestelle aus Holz oder aus Tierknochen. Die Brillen der Intuit waren mit einem dünnen Sehschlitz versehen. Die reflektierten Sonnenstrahlen wurden also mengenmäßig reduziert. 
  • Nach der Erfindung des englischen Optikers hatte ein Franzose blaue Schutzgläser erfunden. Diese sollen das UV-Licht besser filtern. 
  • Ein deutscher Optiker kam auf die Idee mit Bernstein als Material für Brillengläser. 
  • Um 1930 wird die erste Massenfabrikation aus den USA gemeldet.
  • Richtig Fahrt aufgenommen hatte die Verbreitung der Sonnenbrille angeblich durch Hollywoodgrößen und Schlagerstars wie James Dean, Roy Orbison und Audrey Hepburn. Idole dienten als Trendmacher.

Soweit die Geschichte der Erfindung der Sonnenbrille im Zeitraffer.

Durch die smaragdgrüne Brille

Nero. Dieser Mensch soll auch gern Gladiatorenkämpfe durch Gläser aus geschliffenen Smaragden betrachtet haben. Warum durch Smaragde statt Rubine, Jade oder durch Bernstein? Und was ist ein Smaragd?

Die Antwort zur Beschreibung des Smaragds ist schnell gefunden und leicht verständlich. Sie müssen nur folgende Begriffe flugs einordnen können:

  • Hexagonales Kristallsystem
  • Silikat-Mineral

Wenn Sie dann noch wissen, was die Wahl der acht Kanten in diesem Zusammenhang bedeutet, dann haben Sie schon gewonnen.



Eins nach dem anderen.

  • Ein Kristall ist ein Festkörper (*). Dieser ist regelmäßig geformt. Die Atome und andere Bausteine sind von der Natur in einer schön regelmäßigen Gitterform gemacht worden. Diese Information führt zum Begriff des Kristallgitters beim Smaragd.
  • Hexa ist das griechische Wort für die Zahl Sechs. Hexagonale Kristalle haben demnach ein sechseckiges Aussehen. Woher wissen wir das? Durch die Verwendung von Mikroskopen.
  • Was ist Beryll? Ein Mineral aus der Klasse der Silikate (*). Es handelt sich um ein chemisches Element, das oft durch geologische Prozesse gebildet wird, also durch zum Beispiel Druck oder Hitze. Silikate sind häufig vorkommende Kristallverbindungen in der Erdkruste. Der Smaragd ist eine Unterart von Beryll. 

Die Suche nach dem Wesen des grünen Smaragdes geht ziemlich zügig voran. In der Erde verschieben sich Formationen und lassen Minerale wachsen, die in eine  sechseckige Form gepresst werden. In Verbindungen mit anderen Stoffen entsteht daraus ein Smaragd, grob gesagt.
Soweit hat man den grünen Stein grundsätzlich einmal eingeordnet. 


Zweitbeste Freunde

Warum waren die alten Römer und andere Kulturen wie damisch hinter diesem Stein her? 

Er glänzt so schön. Er ist auffallend grün. Er kann offenbar das Sonnenlicht in einer Art und Weise filtern, dass Nero die Gladiatoren beim Kämpfen beobachten konnte. Warum hat Nero keine Jadesteine verwendet? Diese Frage können ein interessierter Leser und Autor gesondert untersuchen.

Ein typischer Smaragdschliff wird als achteckig beschrieben? Warum hat der wertvolle grüne sechskantige Smaragd nach dem Schleifvorgang 

genau acht Ecken? Weil der Kristall eine spezielle Stoßempfindlichkeit aufweist. Ein achteckiger Schliff soll diesen Umstand besonders schonend berücksichtigen.
Die wertvollsten Smaragde werden in Kolumbien gefördert. Manche Exemplare sollen teurer sein als Diamanten.
Als bedeutendste Fundstelle Europas wird das Habachtal in Österreich angegeben. 


Die österreichische Kaiserkrone soll u.a. mit einem Smaragd aus dem Habachtal verziert sein. Zur Besichtigung fährt der interessierte Smaragdjäger allerdings nach Nürnberg. Dort werden nämlich die Reichskleinodien des Heiligen Römischen Reiches im Heilig-Geist-Spital verwahrt (*). Die EU funktioniert.


Ein erstes Zwischenergebnis

Die Erfindung der Sonnenbrille führte den Autor zum Smaragd. Nero trug eine Art von Samaragd Sonnenbrille.

Der Smaragd ist ein regelmäßig geformter Kristall. Er ist selten und leuchtet schön, deshalb schätzen viele Menschen ihn hoch ein.

Jetzt fehlt noch die Story um das Zeitkristall.
(Fortsetzung folgt)

(*) Textquellen:
Wikipedia/ Sonnenbrille, /Smaragd/ /Kristall, /Mineral, Reichskleinodien, 

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Update Mai 2018. Smaragde als Thema im Film

Auf der Jagd nach dem grünen Diamanten. Ein Abenteuerfilm mit Michael Douglas aus dem Jahr 1984.

Der Diamantenwald. Ein Abenteuerfilm aus dem Jahr 1985, der im Amazonasgebiet spielt.

 

"Smaragdgrün" ist Teile einer deutschen Fantasy-Trilogie aus dem Jahr 2016. 

Sonnenbrillen im Film

Audrey Hepburn in „Frühstück bei Tiffany“ gilt als Kult.
Weitere sehenswerte Formate werden getragen in: Matrix. Top Gun, Blade und die Men in Black.
Bilder von Blues Brothers ohne Sonnenbrillen sind selten.
James Bond, allen voran Daniel Craig.
Der Terminator schützt seine optischen Sensoren ebenfalls auf diese Weise.
Steve McQueen als Thomas Crown trug eine Sonnenbrille zum hellgrauen Anzug mit Weste.