Van Gogh, der Sternenhimmel und die kleine Pause zwischendurch.

Ob Vincent van Gogh sich manchmal in seinem Grabe umdreht? Kürzlich ist sein Werk „Sternennacht“ in einem Google Ranking der berühmtesten Gemälde gleich zwei Plätze hinter Leonardo auf dem dritten Rang gelandet.

Spaß beiseite. Kunst anzusehen kann manchmal gut tun. Welche Gemälde gelten zurzeit als sehr berühmt in der Welt?
Google zeigt die Mona Lisa und das Abendmahl von Leonardo da Vinci auf den Plätzen Eins und Zwei an. Dahinter folgt Vincent mit der „Sternennacht“. Warum ist dieses Bild sosehr berühmt? Die ist eine interessante Frage, die man sich nicht jeden Tag stellt.
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Der Blick aus dem Fenster

Vincent van Gogh lebte in der Zeit von etwa 1850 bis 1900. Der gelegentliche Kunstbetrachter kennt von ihm das Selbstbildnis, die Ähren auf dem Felde und die erleuchtete Straßenbar bei Nacht.
Als der Künstler die „Sternennacht“ schuf, befand er sich in einem Sanatorium. Laut  Wikipedia (*) soll van Gogh dieses Bild mit Blick durch das Fenster seines Krankenzimmers gemalt haben.

Die Fachleute sprechen in ihren Kommentaren von einer Art Selbsttherapie, von religiösen Stimmungen und von einer speziellen Sicht auf das Leben (*).
Das Originalbild wird auch auf der Wikipedia Seite gezeigt. Fließende, wellenartige Wolkenbewegungen im Mittelteil können dem Betrachter besonders auffallen.

Nebenan sehen Sie das Motiv in einer künstlerisch freien, digitalen Adaption.

Bildquelle: havefun/ https://www.frage-antwort-storytelling.de/storytelling/vangogh-sternennacht-pausemachen/



Ich seh` den Sternenhimmel

Auch der Durchschnittsbürger der Gegenwart schaut manchmal gern in den Nachthimmel. Bei klarem Wetter sollen wir laut Wikipedia ungefähr 5000 Sterne ohne ein Fernrohr sehen können (*). Diese Zahl kann den unvorbereiteten Autor und Leser schon überraschen. In der Großstadt ist die Sicht in einen sternenübersäten Nachthimmel mitunter etwas schwierig. Draußen in der freien Natur kann das Schauspiel schon überwältigend sein.

Die Fachleute unter den Sternguckern sollen mit ihren modernen  Teleskopen sogar bis zu zehn Milliarden Sterne sehen können (*). 

Der "Stargazer" im modernen Gewand.
Der "Stargazer" im modernen Gewand.

Bildquelle: havefun/ https://www.frage-antwort-storytelling.de/storytelling/vangogh-sternennacht-pausemachen/


Warum schauen wir so gern nach oben?

Google weiß die Antwort. Allerdings werden am Erhebungstag dieser Anfrage für „sternenhimmel anblick wirkung“ nur knapp 28.000 Suchergebnisse angezeigt. Die Ausbeute ist wohl etwas dünn. Man liest von astralen Phänomenen, von heiligen Gefühlen – und von Ehrfurcht. Dort oben ist der grenzenlose Himmel, und hier unten ist der kleine Mensch.
Ehrfurcht – vielleicht ist dies der Schüssel zu Vincents Bronzemedaille unter den aktuellen Top Gemälden dieser Welt.

Das Original soll im New Yorker Museum of Modern Art hängen. Dies liegt hier, falls man gerade einmal in New York ist. 

 

Kunst hat was.



(*) Textquellen: Wikipedia/ Sternennacht, /Sternenhimmel

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