Über Voyager, den goldenen Datenträger ...

... und einen Besucher aus dem All


Die NASA hat die Raketentriebwerke der Raumsonde Voyager nach etlichen Jahren wieder gezündet. Na und? Warum steht das in den Nachrichten?
Voyager- war das nicht die Raumsonde mit der Metallplatte an Bord, die Adam und Eva gezeigt hatte? Wieso lebt das Ding noch? Und warum wird es ausgerechnet jetzt wieder in Betrieb genommen?

 

Hobbyschreiber können ja so neugierig sein. Folgen Sie dem Text auf einen kleinen virtuellen Ausflug ins All – und möglicherweise wieder zurück nach „Terra“. Viel Spaß.

Voyager 1 meets Gliese
Voyager 1 meets Gliese

Auf den Punkt gebracht.

  • Das Voyager Programm startete bereits vor etwa 50 Jahren.
  • Es handelt sich um zwei Voyager Raumsonden.
  • Nummer Eins fliegt außerhalb unseres Sonnensystems. Dieses Raumfahrzeug hat eine Plakette ähnlich den berühmten Pioneer Darstellungen von Mann und Frau an Bord.

 

 

 

Voyager fliegt nach 50 Jahren immer noch. Wohin? Zu einem ominösen Planeten – der auf uns zukommt, wenn man dies richtig versteht?

Die interessanten Details zu den Missionen von Voyager 1 kann man auf Wikipedia und an anderen Stellen im Internet nachlesen.
Drei Punkte können besonders ins Auge fallen.

  1. Was ist der „interstellare Raum“?
  2. Warum verwendet das Fahrzeug Atom-Batterien, Kupferplatten und eine Goldlegierung?
  3. Kommt da ein Stern zu uns geflogen?

 

 

 


Jenseits des Jupiter

Unser Sonnensystem besteht hauptsächlich aus der Erde, der Sonne und den bekannten Planeten. Jenseits von Jupiter und Saturn gibt es wenig zu sehen. Dort befindet sich der interstellare Raum. Die Outbacks der Milchstraße.

Voyager ist zäh. Er sendet seit dem Jahr 1977 regelmäßig Daten zur Erde. Dies kann den naiven Laien überraschen. Man denkt, dass diese Raketen aus den Schlagzeilen sind und nach ein paar Jahren dann einfach „ausgehen“. Von wegen. Wenn man die Einträge zum Thema Voyager richtig versteht, dann schwirren heute Dutzende von Voyagers, Pioneers und andere wissenschaftliche Sonden durch das Weltall. Die NASA Mitarbeiter haben ganz schön zu tun. Und sie müssen inzwischen ein Menge darüber wissen, was zwischen Sonne, Mond und Sternen vor sich geht.

Voyager ist mittlerweise weit gereist. Man liest von mehr als 20 Milliarden Kilometern. Die Durchschnittsgeschwindigkeit soll bei über 60.000 km/h liegen (*). Woher kommt der Treibstoff? Man verwendet Atombatterien. Ist das nicht gefährlich? Und ob. Anscheinend sind andere Raumfahrzeuge mit einer solchen Batterie auch schon verunglückt. Anschließend war die Luft verpestet. Seitdem arbeiten die Techniker mit erhöhten Sicherheitseinrichtungen (*).

Navi nach Terra

Warum verrottet die berühmte Metallplatte der Voyager Sonde nicht im Weltall? Hier muss man zwei Mal lesen. Die Abbildung von Mann und Frau befindet sich an einer Pioneer Sonde.
Der Voyager führt eine ähnliche Platte mit sich, einen sogenannten „Gold Record“ (*). Die Datenplatte (in diesem Text ohne Abbildung) enthält Audiodateien mitsamt einer Anleitung zum Abspielen der Scheibe. Zudem wird potenziellen außerirdischen Besuchern die Reiseroute zum Planeten Erde erklärt. 

Die Voyager Tafel selbst besteht aus Kupfer und ist zusätzlich mit Gold überzogen. Da staunt der Mythenjäger. Hat er nicht kürzlich auf Youtube einige Videos zum Oreichalkos der alten Griechen gesehen? Und jetzt benutzen die Weltraumtechniker ein ähnliches Metall als Korrosionsschutz. Es gibt interessante Zufälle auf der Welt.

 

Auch der edle Goldüberzug regt zum Nachdenken an. Zahlreiche Paläo-Seti Artikel befassen sich mit antiken Goldadern in Afrika und anderswo auf der Erde, die von mysteriösen Weltraumfahrern vor vielen Tausend Jahren ausgebeutet wurden. Die Geschichten dieser Fabelwesen sind natürlich nicht ernst zu nehmen. Spaß muss sein im Weltraumgeschäft.

Die Infotafel auf der "Pioneer" Sonde.
Die Infotafel auf der "Pioneer" Sonde.

Mission accomplished?

Eine Voyager Mission geht ins Geld. Dementsprechend muss die Robotersonde etliche Aufgaben erfüllen. Und das kann dauern – mindestens noch roundabout 40.000 Jahre. Die Mission ist scheinbar auf weitere 40.000 Jahre ausgelegt, wenn man den Text annähernd richtig verstanden hat (*). Dann trifft Voyager auf den Stern Gliese. Was ist damit los? 

Gliese ist ein besonderer Stern, ein roter Zwerg. Und er kommt mit hoher Geschwindigkeit auf uns zu. Rote Zwerge werden im Zusammenhang mit den Begriffen Exoplaneten und habitablen Zonen erwähnt. Jetzt ist der Fantasie Tür und Tor geöffnet. 

Voyager heißt in der Übersetzung „der Reisende“ oder der Wandersmann. Wahrscheinlich wollen wir dem Gliese Stern ein paar freundliche Grüße ausrichten. 40.000 Jahre sind eine lange Zeit, oder auch nicht. Je nachdem, unter welchen Gesichtspunkten man dies betrachten will. 

Fazit.

Was bleibt aus der Zeitungsnotiz über die wieder gezündeten Voyager Triebwerke? Für einen Menschen, der in der Regel weniger Kontakt mit astronomischen Themen hat: eine fantastische Geschichte. 

(*) Textquellen:
Wikipedia/ Voyager Programm, Gliese 445

 

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