Yves Montand, die 50er Jahre und der Lohn der Angst

Hobbyschreiben macht wach. Man liest den Namen Yves Montand und denkt an – Lohn der Angst. Ein klasse Film, eindrucksvoll aus der Erinnerung heraus. Was gibt es sonst Interessantes nachzulesen?

Die 50er und 60er Jahre – schwupps, sind sie weg. Die Medien überrollen den Konsumenten mit aktuellen Formaten und Inhalten. Manchmal möchte der Filmfreund innehalten und sich erinnern an die Meilensteine der Filmgeschichte. Warum? Gewisse Filme hinterlassen einen tiefen Eindruck beim Betrachter. Lohn der Angst zum Beispiel; da kann der Filmfreund im Parkett selbst mit bibbern. 


Yves Montand

Er lebte ungefähr in der Zeit zwischen 1920 und 1990 (*). Aus dem Kopf heraus fällt natürlich der Film „Lohn der Angst“ zuerst ein. Wer war der Regisseur?
Claude Lelouch. Französisches Kino. Das erinnert an Delon und Belmondo. Jean Gabain war ein Großer jener Filmperiode. Wer noch? Kurz einmal nachschauen. Romy Schneider. Das muss eine große Zeit für den europäischen Film gewesen sein. Heute werden die Filme kaum im Abendprogramm der TV-Sender gezeigt. Als Zuschauer von heute verliert man den Bezug zu der Atmosphäre jener Tage.

Yves Montand war in seinen frühen Zeiten Sänger, Tänzer und Schauspieler (*). Er war zuerst in Bars aufgetreten. Nach dem Krieg hatte er auch große Live Shows.
Er hatte eine Liaison mit Edith Piaf. Mylord.
Als Schauspieler war er in zahlreichen Filmen berühmter Regisseure jener Zeit aktiv. 

Lohn der Angst

Einige Männer nehmen einen Job für die Fahrt eines LKW an, der mit Sprengstoff beladen ist. Es kommt zu Überfällen und zu Unfällen. Einer überlebt. Er wird übermütig und fährt auf der Rückfahrt mit dem Geld in der Tasche in eine Schlucht.
In dem Film wurde eine andere Art von Angst als bei Hitchcock dargestellt. In den US-Krimis jener Zeit stand immer einer mit dem Messer oder dem Colt in der Hand hinter dem Vorhang. Bei dem Film von Lelouch ging es um die Beklemmung im Kampf gegen eine gefährliche Natur. Vorn die Natur und hinten das Dynamit auf dem LKW. Gut ausgedacht und fotografiert.

Man könnte jetzt noch einen Bogen schlagen zu Romy Schneider. Aber das würde den Rahmen sprengen.
Was bleibt? Yves Montand, die verwehten 50er und 60er Jahre. Und die Erinnerung an einen gut gemachten Film.

(*) Textquelle:
Wikipedia/ Yves Montand
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