Staunen über den Mammutbaum und andere Super-Lebewesen

Wikipedia ist an allem Schuld. Sie bringen auf der Titelseite eine Kurznotiz zum Riesenmammutbaum mit dem Namen „General Sherman Tree“. Natürlich schaut Rolf, der neugierige Hobbyautor, einmal kurz nach.

Mammutbäume sind etwas Besonderes. Sie sind schon super, aber sie sind nicht allein super. Das größte Lebewesen der Welt ist ein Pilz. Und die Heidelbeere passt ebenfalls auf ihre Art ebenfalls in die Kategorie von Superlebewesen.

Na also, wenn das mal keine Story gibt …


Mammutbäume hat man schon einmal auf einem Bild gesehen. Warum werden ausgerechnet die Vertreter dieser Art so groß? Leider ergibt sich aus dem Wikipedia Artikel keine Antwort auf diese Frage.

Zumindest kann Rolf einmal schauen, wie groß die heimische Linde oder eine Eiche im Vergleich zu den amerikanischen Meisterbäumen wird.

Der Weltmeister im Riesenwuchs misst ungefähr 80 Meter. Er steht in Kalifornien in einem Nationalpark in den USA. Hier sehen Sie das Video eines Besuchers.


Der interessierte Baumfreund kann 1001 Details über Mammutbäume nachzulesen. Dias Internet gibt mit etwa 500.000 Sucheinträgen Auskunft zum Thema. Der General aus dem genannten Wikipedia Artikel misst also 80 Meter (*). Die Linde wird bis zu 40 Meter hoch. Die Eiche soll maximal etwas über 10 Meter hochwachsen. Ein Blick aus dem Fenster lässt ahnen, was 80 Meter Höhe bedeuten.

Super Netzwerker

Aber – die Welt der Lebewesen hat noch ganz andere Rekorde parat. Es ist nicht der Wal, der den Mammutbaum Konkurrenz macht. Das größte Lebewesen der Erde sol ein Pilz sein, der sich auf eine Fläche von neun Quadratkilometern ausgebreitet hat (*). Wieso ist der Pilz ein Lebewesen? Weil er sich organisiert hat. Der Unterschied zwischen Lebewesen und Nicht-Lebewesen liegt in der Organisation von spezialisierten Aufgaben. Nicht-Lebewesen bilden eher Kolonien von gleichartigen Strukturen (*).

Dieser Pilz ist also ein Lebewesen und dazu ist er das größte bisher bekannte auf der Erde.

Wie kommt die Heidelbeere bei diesen Vergleichen ins Spiel? Sie wird von Wikipedia ebenfalls in der Kategorie der Superlebewesen aufgeführt (*). Die Notiz macht Rolf wieder neugierig.

Eine spezielle Baumart in den USA soll das am weitesten verzweigte Wurzelwerk der Erde aufweisen (*). Der Mammutbaum geht also nach oben, und andere Superlebewesen vernetzen sich im Erdreich. Die Heidelbeere scheint sich auch gern unterirdisch zu verzweigen.

Kalifornien mit seinen Mammutbäumen ist weit. Die Heidelbeere ist heimisch. Sie wird auch als Heidekrautgewächs bezeichnet. Kann man sich ein weitverzweigtes Heidelbeernetz einmal in natura ansehen? Im Norden soll sie vermehrt vorkommen, und dazu in Kiefernwäldern oder in Moorgebieten.

Die Ueckermünder Heide wird von Wikipedia erwähnt. Diese wird als sehr waldreich beschrieben. Außerdem gibt es dort Moore. Diese landschaftlichen Merkmale passen sehr gut zur vorigen Standortbeschreibung der Heidelbeere.

Blaubeere ist eine andere Bezeichnung für die Heidelbeere. Wie wird die Blaubeere oder Heidelbeere denn geerntet? Mit einem Raffel. Dies ist ein spezieller Blaubeerkamm. Und der Vorgang sieht so aus:


Frischluft

Was ist geblieben von diesem seltsamen Ausflug in die Botanik, vom Mammutbaum zur heimischen Blaubeere? Vielleicht eine unerwartete geistige Anregung. Biologie hat was …

 

(*) Textquellen: Wikipedia/ General Sherman Tree, /Mammutbäume, /Lebewesen der Superlative, /Heidelbeere


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