Mit Paul Klee an der Volkshochschule


Rolf geht zu einem Vortrag über Paul Klee an die Volkshochschule. Warum? Wegdenken. Abschalten von good news und bad news und vom Arbeitsalltag.

 

Kunst befreit den Geist. Man kann zum Beispiel Bilder auf sich wirken lassen und sich dabei seine eigene Meinung bilden. 

Wer ist Paul Klee? Das Foto auf Wikipedia zeigt einen ziemlich modern aussehenden Mann mit Schnäuzer und kurzem Kinnbart. War Paul Klee ein Hipster aus dem frühen 20. Jahrhundert?
Die Beschreibungen in dem Wikipedia Artikel lesen sich auf den ersten Blick ziemlich verwirrend (*). Surrealismus, Kubismus und der Blaue Reiter – dies sind alles Ausdrücke, die Rolf seit seinem Kunstunterricht auf der Schule nicht mehr verfolgt hat. Stöhn, aber da muss er durch. Zum Wegdenken gehören halt auch andere Denkinhalte.



Dunkel war`s

Was hat Paul Klee denn so gemalt? Google zeigt unter dem entsprechenden Suchbegriff eine ganze Reihe von Bildern. Sie erinnern Rolf an die Poster von Wassily Kandinsky. Ein Kandinsky Poster hat Rolf zeitweilig in seinem Wohnzimmer aufgehängt. Er wechselt die Poster gelegentlich aus.

Paul Klees Bilder wirken auf ihn allerdings etwas unschärfer, schwammiger und auch „unbunter“ als Kandinsky. Da sind eine Menge dunkler Hintergrundflächen zu sehen. Rolf verwendet bei seinen PC Bildern, die er mit ArtRage oder mit Fresh Paint gestaltet, lieber helle Canvas Versionen. Darauf kann  er besser mit bunten Farben arbeiten. Auch Texte treten deutlicher hervor. Paul Klee erscheint ihm auf den ersten Blick „zu dunkel“.

Kurze Frage. Kurze Antwort?

Welches ist denn sein berühmtestes Bild?

 

Und was kostet ein echter Paul Klee in der Premium Klasse?

Mal sehen. Jedenfalls will Rolf sich jetzt vorbereiten, damit er mehr von dem Vortrag an der VHS hat.


Musizieren fördert die Kreativität

Der Maler lebte in der Zeit zwischen 1880 und 1940. Das waren unruhige Zeiten. Sehen die Bilder nach Krieg und Krisen aus? Eher nicht, so findet Rolf. Es sind auch sehr düstere Eindrücke dabei. Aber durchweg empfindet er die Arbeiten von Paul Klee wie oben beschrieben.

 

Wie kam Paul Klee zum Malen? Das kommt später im Lexikontext (*). Jedenfalls kannte er Kandinsky, und Paul Klee hatte auch am Bauhaus gearbeitet. Das gefällt Rolf. Seitdem er einen Artikel über das Bauhaus gelesen hat verbindet er den Begriff mit Aufbruch, mit Neuem – eben mit Kunst, die etwas im Kopf des Betrachters verändert. 

Wie kam Paul Klee zur Kunst? Durch sein Interesse, schon als Kind hatte er gern gemalt und gezeichnet (*). Geige spielen konnte er auch. Und mit der Musik hatte er auch ein paar Mark verdient, bevor seine Bilder das Laufen lernten. Schließlich setzte sich die Liebe zum Malen und zum Zeichnen durch. OK, denkt Rolf, mit diesem Willen kann man schon erfolgreich werden.

 

Rolf findet es interessant, dass Paul Klee sich mit Glasmalerei beschäftigte. Kürzlich war ihm nämlich dieses Thema auch aufgefallen. 

Dann kommt der erste schwierige Ausdruck: Impressionismus. Impressionismus, das war der Anfang mit Monet, nicht wahr? Genau. Der Betrachter kann sich seine eigene Meinung zum Bild machen. Die Malerei wirkt auf jeden anders. Persönliche Eindrücke bestimmen die Aussage des Bildes. 


Eine experimentierfreudige Gesellschaft

Jetzt zum „Blauen Reiter“. Das war offenbar ein Künstlerzirkel der 1920er Jahre, der sich in München etabliert hatte. Kandinsky wird wieder erwähnt, dann August Macke und Franz Marc (*).
Warum nannte sich die Gruppe nach einem Pferd oder vielmehr nach einem Reiter mit einer ungewöhnlichen Farbgebung? Mal sehen. Jedenfalls entwickelten die Mitglieder dieser Künstlervereinigung eine Spielart der modernen Kunst, die zunehmend abstrakte Formen verwendete (*).

War Paul Klee einer der frühen modernen Künstler der abstrakten Kunstrichtung? Anscheinend ja. Was hat diese Erkenntnis mit dem Vortrag an der VHS zu tun?
Die Besucher des Kurses sehen wahrscheinlich Bilder die sie a) selten sehen und b) keine antiken Schinken darstellen. Wenn es so sein wird, dann ist das für Rolf OK. Schließlich will er etwas Frischluft in seinen Hirnkasten hineinlassen.

Tür auf für Paul Klee …

P:S. Es gibt in dem Wikipedia Artikel noch 1001 Information zu Paul Klee (*). Aber man muss ja nicht alles auf einmal aufnehmen.



Die zwei kurzen Fragen mit kurzen Antworten.

  1. Welches ist das berühmteste Bild von Paul Klee? Google zeigt „Burg und Sonne“ zuerst. Dann erscheint „Katze und Vogel“. Und dieser komische Kopf mit den schielenden Augen heißt „Senecio“.
  2. "Teure" Werke von Paul Klee werden in der Suchmaschine mit 300.000 bis 600.000 Euro angegeben. Das geht ja noch, preislich gesehen.
    Was kostet der Schrei von Edvard Munch? Etwa 120 Millionen Dollar. Und „Salvator Mundi“ von Leonardo da Vinci soll 450 Millionen US-Dollar gekostet haben. 

Der Blaue Reiter hat noch Luft nach oben.


(*) Textquellen:
Wikipedia/ Paul Klee, /Impressionismus, 

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