Die „Everglades“ und ihre Tierwelt

Die Macher der Fernsehserien sind sehr erfinderisch, wenn es um die Namen für neue Formate geht. Im Moment läuft eine Krimiserie mit dem Titel „The Glades“.
Der Naturfreund denkt natürlich sofort an die Everglades, an Florida und an Krokodile. Man wollte vielleicht schon immer einmal den Begriff Everglades nachschlagen. Heute ist es soweit.
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Das digitale Lexikon Wikipedia führt den interessierten Leser seltsamerweise zuerst zu einer Stadt mit dem Namen Everglades City. 400 Menschen lebe dort, und der Ort lässt sich am leichtesten mit einem kleine Flugzeug erreichen (*). Es gibt allerdings auch eine Straße.
Diese Stadt liegt also mitten im „Everglades Nationalpark“, in der Nähe einer Region mit dem Namen „Die Zehntausend Inseln“. Das hört sich schon einmal spannend an.

Sumpfgebiete und Moore

Die Everglades werden als Sumpfgebiete bezeichnet. Ein Sumpf entsteht durch stehendes Wasser (*). Da stellt sich gleich die Frage, warum es dort keine Abflüsse gibt. Die Antwort folgt später im Text.

 

Das Gegenstück zum Sumpf ist das Moor. Beim Moor bildet sich Torf an der Oberfläche. Torf wiederum entsteht aus Pflanzenreste, die an der Oberfläche vertrocknen. Im Sumpf, so vermutete der Hobby-Biologe, ist die Umgebung zu feucht, sodass absterbende Pflanzen nicht eintrocknen können.

Der Everglades Nationalpark …

… liegt in den Tropen. Florida ist also ein Land mit tropischem Klima. Was bedeutet der Begriff Tropen?

Tropen sind feucht, heiße Gegenden. Dort kann der Niederschlag nicht vollkommen verdunsten. Jetzt erklärt sich auch die Entstehung des Sumpfgebietes in den Everglades.

Also, die Everglades weisen ein tropisches, heißes und nasses Umfeld auf. Außerdem werden sie als Marschland bezeichnet. Diesen Ausdruck hat man schon im Zusammenhang mit den Landschaften in Norddeutschland gehört.
Ein Marschland ist flach. Ein zweiter Aha-Effekt entsteht. Deshalb kann das Wasser in den Everglades nicht ablaufen. 

Die Everglades sind im Grunde genommen ein Fluss, so scheint es. Das überrascht. Dieser Grasfluss soll etwa 60 Kilometer breit und manchmal nur wenige Zentimeter tief sein. Rundherum hat sich das Grasland gebildet, und deshalb ist der Fluss mit bloßem Auge nicht zu erkennen (*). Der  Autor liest die Beschreibung zwei Mal, aber es scheint so zu sein. Man lernt nie aus.


Die Tierwelt der Everglades

Alligator, wetten? Ja, und Krokodile. Die Everglades sind die einzige Region der Welt, in der Alligatoren und Krokodile gleichzeitig leben (*).
Was ist der Unterschied?

Krokodile sind der Oberbegriff, oder die übergeordnete Gruppe, wie die Biologen sagen (*).

Krokodile sind die letzten überlebenden Nachkommen der Ur-Saurier, grob gesagt. Die Vögel stammen ebenfalls von diesen Sauriern Ahnen ab.

 

Krokodile leben auch gern in solchen Gewässern wie den Everglades. Sie lauern ihren Opfern auf. Der Unterschied zwischen Alligatoren und Krokodilen verliert sich für den Laien in einzelnen biologischen Merkmalen wie Kiefer und Zähnen. 

Alligatoren können bis zu sechs Meter lang werden, und sie leben in Sümpfen. Sie sind Allesfresser. Alligatoren scheinen älter zu werden als die „echten“ Krokodile. Alligatoren leben geruhsamer, Dadurch werden sie bis zu 30 Jahre alt.

Ist dies ein Alligator oder ein Krokodil?
Ist dies ein Alligator oder ein Krokodil?

In der Tierwelt der Everglades werden noch Flamingos besonders erwähnt. Das Thema liest sich interessant. Darauf geht der Text zu einem späteren Zeitpunkt ein. (Fortsetzung folgt).

Ein Ausflug mit dem Boot nennt sich „Airboat Ride“. Auf diesem Video sind die Sümpfe und einige Alligatoren oder Krokodile zu erkennen. 


(*) Textquellen:

Wikipedia/ Everglades,  /Sumpf, /Alligatoren

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