Serengeti – wo und wie groß?

„Serengeti darf nicht sterben“ – das war der Titel eines Tierfilms aus den 60er Jahren, wenn man sich richtig erinnert. Tier-Reportagen werden oft im Fernsehen, meistens in den dritten Programmen, gezeigt. Wenn ein Zuschauer auf den Namen „Serengeti“ stößt, dann kann die Erinnerung an diesen Vorläufer der aktuellen Tierfilme wieder auftauchen.

Wir sieht es wohl heute in diesem Naturreservat aus? Und wo liegt die Serengeti? Kurz einmal nachschauen …

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Afrika ist groß

Die Serengeti liegt im Gebiet zwischen Kenia und Tansania, also hier:

Es handelt sich um eine Savanne, so bezeichnet Wikipedia diese Region (*). Was ist eine Savanne? Schließlich hat der mitteleuropäische Leser mit diesem Begriff eher selten zu tun.
Damit bezeichnen die Geologen eine Ebene, die sich zwischen einer tropischen und einer subtropischen Zone erstreckt (*). Es handelt sich also um weites Land. Der Ausdruck Savanne soll eben diesen speziellen Landestyp widergeben.


Eine Tierwelt wie aus dem Bilderbuch

Man kann sich recht gut vorstellen, wie sich riesige Büffelherden, Elefanten, Zebras und Nashörner in diesem riesigen Gebiet bewegen.
Wie groß ist denn die Serengeti?
30.000 Quadratkilometer werden als Kennzahl angegeben (*). Zu Vergleich in Deutschland: Baden-Württemberg ist ungefähr so groß. Die Serengeti würde sich also im „Ländle“ von Mannheim bis Freiburg und von Konstanz hinauf bis Würzburg erstrecken. 

Und dort leben nur wilde Tiere? Oder gibt es auch größere Städte? Größere Städte werden im Lexikon nicht genannt.

Die Hälfte der Ausdehnung ist als Nationalpark angelegt und gleichzeitig als ein Weltkulturerbe der UNO geschützt(*).
Geben die Wärter vor Ort auch Acht, damit die Tiere nicht von Wilderern abgeschossen werden?

 

Ja, und die Einheimischen selbst sollen den Tierbestand mit beschützen. Dies nennt man „Wildlife Management Areas“. Als Ausgleich werden die Bewohner der Region an den Tourismus Einnahmen beteiligt (*). Das liest sich gut.


Serengeti - der Tierbestand

In dem Naturpark leben mehr als 1,5 Millionen Tiere (*). Gnus sind am zahlreichsten vertreten, mit mehr al 1,3 Millionen Exemplaren.
Warum gibt es so viele Gnus? Es handelt sich um Gattung spezieller Antilopen mit rinderartigen Merkmalen am Kopf und an den Hörnern (*). Sie wandern in großen Herden durch das Land. Es gibt allerdings auch sesshafte Populationen, so liest man. Offenbar erhält die riesige Zahl der Individuen die Gesamtpopulation der Gnus recht stabil.

Ansonsten findet der Leser Informationen über alle afrikanischen Großtiere, die man dort erwarten würde.

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In der Serengeti gibt es riesige Gnu Herden mit insgesamt mehr als 1,3 Millionen Tieren
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Löwen gibt es ebenfalls in der Serengeti

Überraschenderweise fahren nur knapp 90.000 Touristen im Jahr in die Serengeti. Da hätte man vorab doch wesentlich höhere Besucherzahlen geschätzt.

 

Also, die Serengeti gibt es noch. Sie ist ein Reservat, und sie ist noch nicht „gestorben“. Und bei der nächsten Tier Reportage aus Afrika achtet ein interessierter Zuschauer besonders auf die Gnu Herden.


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