Feuerland und seine Tierwelt

Die Natur ist wirklich einmalig. Ganz gleich, welches Klima herrscht, die Tierwelt passt sich an.
Feuerland ist eine Region auf der Erde, von der man nicht alle Tage hört. Feuerland hört sich interessant an. Ganz unten auf dem Globus, nahe beim ewigen Eis,  und dann dieser Name …

 

 

Spannende Geografie und etwas Tierkunde in einem Text vereint. Da kann man schon einmal fünf Leseminuten investieren.
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Wo liegt Feuerland und warum heißt es so?

Feuerland ist ein Archipel am südlichen Ende von Südamerika. Das berüchtigte Kap Hoorn liegt ebenfalls in dieser Region.
Feuer ist dort wenig zu finden. Es herrscht eher eine Eiseskälte. Die Bezeichnung „Feuerland“ soll von dem portugiesischen Seefahrer Magellan stammen. Bei seiner Umsegelung hatten er und seine Mannschaft Feuerzeichen an Land entdeckt. Menschen bekamen sie zwar nicht zu Gesicht, aber die Bezeichnung für dieses Stück Land war geboren, jedenfalls aus Sicht der Europäer.

Der weitaus größte Teil von Feuerland liegt auf dem Staatsgebiet von Chile. Argentinien besitzt den Test der Region. Das Land selbst hat eine Ausdehnung von ca. 80.000 Quadratkilometern. Damit ist Feuerland etwa so groß wie Bayern


Das Wetter. Windig und kalt.

Die Anden enden in diesem Teil Südamerikas. Häufige, starke Winde machten das Segeln in früheren Zeiten zu einer gefährlichen Unternehmung. Als Magellan durch die gefährliche Meerenge bei Feuerland hindurchgesegelt war, soll er das anschließenden, ruhige Meer als „mar pacific“ bezeichnet haben. So kam der Ozean zu seinem Namen: der Pazifik.

Das Kap Hoorn wurde 100 Jahr vor Magellan von einem holländischen Seefahrer entdeckt. Jeder Junge kennt die Abenteuergeschichten von wagemutigen Seglern rund um diese gefürchtete Felseninsel.

Die Tierwelt kurz vor der Antarktis

Klimatisch befindet sich Feuerland in einer „kühl-gemäßigten Zone“ (*). Der äußere Rand der Antarktis liegt nahe beim südlichen Ende Feuerlands. Das mitunter raue Klima hat eine besondere Tierwelt hervorgebracht. Andenschakale und Mähnenrobben fallen in der Liste auf (*).

Der Andenschakal ist ein Wildhund. Diese Tierart kommt nur in Südamerika vor. Im südlichen Bereich des Kontinents gibt es naturgemäß weniger Tiere, also weniger Beute. Der Andenschakal hat sich deshalb teilweise auch auf pflanzliche Kost umgestellt.
Was ist eine Mähnenrobbe? Es handelt sich um eine spezielle Südamerikanische Robbenart. Die Tiere werden bis zu 2,50 Meter groß und können bis zu 500 Kilo wiegen.

Wo bleiben die Lamas? Sie heißen dort Guanakos. Lamas gehören zur biologischen Familie der Kamele (*). Diese Information kann einen Tierfreund schon überraschen.  Die Guanakos sind einiges gewohnt. Sie leben vorwiegend in den luftigen Weiten der Pampa, und auch in den Anden. Möglicherweise stammt das Lama vom Guanako ab. Beides sind Haustiere. Das Guanako wurde früher vom Menschen domestiziert. Worin liegt der Unterschied? Lamas sind größer gebaut.

Was ist ein Alpaka? Es handelt sich um eine weitere Abart der südamerikanischen Kamelfamilie. Sie sind kleiner als die Guanakos. Wegen ihrer wertvollen Wolle sind sie bei den Bewohnern des Landes sehr beliebt.

Richtige Raubtiere wie Bären und Wölfe gibt es in diesem Teil der Erde nur wenige. Daher haben sich die vom Menschen eingeführten Biber sehr vermehrt.
Bei den Vögeln findet man für uns exotische Namen wir Andenkondor und Sturmvogel. Dieser macht in diesem Teil der Erde seinem Namen alle Ehre.

Ein wolliges Alpaka
Ein wolliges Alpaka

Fazit. Ein Ausflug in einen „entlegenen Winkel“ der Erde kann sehr interessant und aufschlussreich sein. Als Leser kommt man mit einer neuen Welt in Kontakt. Und – es gibt dort bestimmt noch viel zu entdecken.

 

(Fortsetzung folgt) 

 (*) Textquelle:

https://de.wikipedia.org/wiki/Feuerland
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