Wer hat den Haartrockner erfunden?

Ideenreichtum zahlt sich aus.

Dem Coiffeur ist nichts zu schwer. Also erfand Monsieur Godefroy um das Jahr 1900 für die Kundschaft in seinem Friseursalon einen Haartrockner (*).

Die Konkurrenz stand dem in Nichts nach. Vor allem deutsche und amerikanische Erfinder und Denker machten sich rasch an den Nachbau dieser famosen Idee. Dank der Erfindung des Kunststoffes wurden die Geräte leichter und handlicher. Elektronische Elemente sorgten ab den 1960er Jahren für zahlreiche Variationen in der Bedienung und in der Trocknerstärke.



Wie funktioniert ein Haartrockner?

Im Gehäuse befinden sich Heizdrähte. Ein Motor erzeugt einen Windstrom, der die Wärme über das Haar leitet. Geniale Ideen sind immer einfach. Eine sogenannte Übertemperatursicherung verhindert Schlimmeres (*). Diese Sicherungen trennen ab einem gewissen Hitzegrad die Stromkreise. Der Haartrockner schaltet sich ab. 

Woher stammt die Bezeichnung „Fön“?

Sie wurde vom Föhnwind entlehnt (*). Dieser Wind entsteht auf der Seite eines Gebirges, die gegenüber der Entstehungsseite des Windes liegt. Föhnwinde können oft böig sein. Dort kann man dann gut sein nasses Haar trocknen lassen. Die Wahl der Bezeichnung auf das Haushaltsgerät kann als treffend bezeichnet werden. 


Eine spezielle Variante des Haartrockners stellt die Trockenhaube dar. 


Was gibt es in diesem Bereich noch zu erfinden?

Leisere Geräte und leichtere Modelle sind immer willkommen. Kabellose Varianten lassen sich an mehreren Plätzen im Raum benutzen. Eine Styling Düse und ein Volumendiffusor geben der Frisur die  gewünschte Form. Industrie-Designer lassen sich zahlreiche Farben und Formen einfallen. 

(*) Textquellen:
Wikipedia/ Haartrockner, /Übertemperatursicherung, /Föhnwind

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